Mittwoch, 5. August 2015

ITALIEN: LAGO MAGGIORE

Zwei Wochen Sommerhitze. Dazu ein gut ausgestattetes Häuschen Und die Möglichkeit, am selben Tag den Blick auf die Berge und auf die Wasseroberfläche zu richten. Zwei Wochen am Lago Maggiore. Abwechslungsreich ist es dort. Am Ufer eher mondän und touristisch. Im Hinterland dann wieder authentischer. Wir machten uns auf Erkundungstour. Klein und Groß hatten eine wirklich schöne Zeit.


Das Gesicht nun um ein paar Sommersprossen und das Notizbuch um ein paar Erinnerungen reicher:
  • Die aufgereihten Plastikstühle der Dorfältesten, die sich allabendlich zum Plausch auf dem kleinen Parkplatz trafen. Weiße Stühle, nur einer war mintfarben. Ein besonderer Platz?
  • Einige der alten Steinhäuser um uns herum standen leer. Die Jungen sind gegangen. Die verbliebenen Nachbarn riefen sich abends "Buona Notte" durch die Gassen zu. Irgendwann später stimmten die Hunde jaulend mit ein. 
  • Lemon Soda. Eiskalt.
  • Der Wald. So anders als bei uns. Wilder und sich selbst überlassen. Ein bisschen verwunschen. Spinnenweben, Ameisenstraßen, orangene Schmetterlinge und sonnenwarme wilde Himbeeren. 
  • Das goldgelbe Risotto Milanese, das wir in einem urigen kleinen Berggasthof in Campello Monti aus einer großen dampfenden Schüssel serviert bekamen und der prüfende scheue Blick des alten Kochs, ob es denn auch mundet. Danach sind wir den wirklich abwechslungsreichen und auch mit Baby in der Trage gut zu laufenden La Stravegia Weg entlang gewandert und den Bremsen ausgewichen.
  • Das aufgeschürfte Knie bei der Wanderung. Ein kurzer Schreck, ein bisschen Blut. Sich wieder wie ein Kind fühlen.
  • Der Kaffee, der einfach überall gut schmeckt.
  • Diese winzig kleinen fast zu süßen Zwetschgen vom Markt. Abends improvisierte Marmelade rühren, ein Frühstücks- und ein Erinnerungsglas. 
  • Das Eis bei D'Altri Tempi in Verbania. Keine exotischen Sorten und auch nicht übertrieben aufgetürmt, sondern ehrliches richtig gutes hausgemachtes Eis. Versteckt weiter hinten in einem Seitenarm einer Gasse. Ein Zufallsfund. Die leichte Salznote im sizilianischen Pistazieneis, der starke Espressogeschmack des Kaffeeeis, die kleinen Hautstückchen im dunkelroten Brombeereis. So gut. Auch die erfrischenden Granitasorten.
  • Noch ein Verbania-Tipp: La Casera. Ein Laden mit den besten Produkten und einer Schinken- und Käsetheke zum Nase platt drücken. Essen konnte man dort auch. Richtig gute Panini oder für die unentscheidungsfreudigen viele verschieden Seleziones.
  • Dieser wirklich heiße Tag. Nach einer kleinen Waldwanderung landeten wir wieder beim Kloster Ss. Trinità. Dort versteckte sich ein kleines Restaurant, mit Tischen unter großen Schatten spendenden Bäumen. Ausgelassene italienische Familien genossen dort ihr Sonntagsessen. Wir mittendrin. Auf Empfehlung des grauen Kellners mit Charaktergesicht aßen wir herrlich cremige Polenta mit butterweichem Brasato. Ein Festmahl. 
  • Abends im dunkeln im Bett liegen und plötzlich lautes Schnaufen hören. Aus dem offenen Fenster schauen und den Augen nicht trauen. Eine Wildschweinrotte. Ganz nah. Herzklopfen und die vorsichtige Frage, ob der Zaun wohl hält.
  • Badestellen entdecken. Ganz verschiedene. Immer gleich: die im Wasser stehenden Italiener. 
  • Die Kommunikation mit Händen und Füßen und einem großen Lächeln. Und wieder der Vorsatz, mehr italienisch zu lernen und ein wenig mitplaudern und Fragen stellen zu können. 
  • Und noch ein Vorsatz: das Piemont weiter Richtung Süden zu erkunden.



- - - - - - -

Bald gibt es noch mehr Fotos auf http://gutereise.julie-und-rainer.de. Dort fehlt sogar auch noch die andere Italienreise aus 2014. Eins nach dem anderen.
Fotos: © Rainer Eidemüller

Freitag, 10. Juli 2015

UNTERSTÜTZUNG

Ich lerne und lerne. Und akzeptiere. Auch, dass man - beziehungsweise ich - nicht alles alleine schaffen muss. Ich lerne um Hilfe zu bitten oder angebotene Unterstützung nicht höflich bescheiden abzulehnen. Ein kleiner Mensch beobachtet mich nun und soll das genauso lernen. Gemeinsam kann trotzdem einsam machen. Gemeinsam kann aber auch, wenn es gut passt, ganz Großartiges zustande bringen. Beflügeln und Bereichern. Es gibt so viele Beispiele. Und so viele Macher, die nicht nur ihren ideenvollen Tagträumen nachhängen sondern die Hemdsärmel hochkrempeln. Die an etwas glauben, aber Hilfe benötigen. Meist finanzielle. Überzeugen die Konzepte, wird gerne gegeben. Das finde ich immer wieder schön zu sehen. Crowdfunding ist plötzlich überall. Passende Plattformen haben sich etabliert und es zeigt sich schnell, wer seine zündende Idee auch feuereifrig in Text und Bewegtbild überzeugend verkaufen und - ganz wichtig - überhaupt erst mal verständlich erklären kann. Und ich bin immer wieder davon angetan, wie viele Unterstützer ebenfalls zur Tat schreiten und tatsächlich etwas dazugeben statt wieder wegzuklicken.

Mein Plan für die nächsten seltenen ruhigen Minuten: spannende Crowdfundingprojekte finden. Große und Kleine. Ich möchte mich beeindruckendes Engagement mit meinen Möglichkeiten unterstützen. Und mich nicht ärgern, dass andere vorpreschen und einfach machen, statt die ersten zarten Ideenansätze mit Bedenken und Zweifeln und Antriebslosigkeit zu ersticken.

Diese drei Projekte kann ich euch schon mal ans Herz und vielleicht ja auch den Geldbeutel legen:

- - - - - - -

Welche Crowdfunding-Ideen haben euch in letzter Zeit gefallen?

Sonntag, 24. Mai 2015

ZWISCHENZEILEN


Achterbahngefühle. Der kleine Junge und ich lernen uns kennen. Jeder Tag ist anders. Nicht immer ist alles nur rosig und zart, es ist auf der einen Seite chaotischer aber dann auch wieder fokussierter, weil nicht mehr für alles ausreichend Platz vorhanden ist. Nun zählen wirklich die wichtigsten Dinge. Neue Gefühle, neue Körpersprache, neue Ängste. Seit vielen vielen Monaten schon. Faszination über erste Male, neue Fähigkeiten und Ausdrücke. Müdigkeit, die langsam macht. Dazu Nervenseile, für die nicht immer das passende stabile Flickzeug parat ist. Und dann plötzlich dieses ehrlich echte warme Lächeln!

Dieser Ort soll mein kleiner Raum bleiben, in dem es um Schönes und Schmackhaftes geht. Mein kleiner Anker, wenn mal kurz Ruhe eingekehrt ist. Ohne starren Rhythmus. Das Mamasein eher in Zwischenzeilen untergebracht. Denn es ist kostbar und sehr persönlich und schützenswert. Worte über den kleinen Jungen und Bilder von ihm sowieso. Sie wären für jeden auffindbar, speicherbar und nutzbar. Darauf gebe ich acht, denn er kann dazu noch keine Entscheidungen treffen und warum sollte ich jetzt schon an seiner digitalen Identität feilen oder jemandem dazu verhelfen, mit den Geschichten und Fotos von ihm Vater-Mutter-Kind zu spielen. Jeder wie er mag. Ich mag es so. Bin ja selbst nicht so laut.

Und ich berichte bald mehr, von Essensplänen zum Beispiel. Und einer dekonstruierten Quiche.

Donnerstag, 2. April 2015

NEUIGKEIT

Seit ungefähren drei Wochen ist mein Leben in neuem Takt besonders laut und leise. Das ist aufregend. Sehr!



Worte und Notizen folgen, aber erst mal muss ich den kleinen Jungen mit dem Meer bekannt machen, ihm von den Geheimnissen der grünen Soße berichten, mit wohltuenden Spazierschritten den Frühlingswald begrüßen und mit allen Sinnen einfach da sein. Halt und Wärme geben und alles so gut es geht im Herzen konservieren, denn diese Zeit ist einmalig.

- - - - - - -

Wer auch so eine schöne Medaille möchte, wendet sich geheimnisvoll an Anna!

Dienstag, 10. März 2015

REZENSION: REISEHUNGER

Der Foodblog delicious days von Nicole Stich war einer der ersten kulinarischen Blogs, die mich begeisterten. Sympathisch und humorvoll geschrieben, schön fotografiert und Rezepte, die man nach dem ersten Lesen ganz schnell ausprobieren möchte und die dann auch noch gut gelingen. Dieses Jahr feiert der Blog (der leider nicht mehr so oft bestückt wird, aber als Trostpflaster ein ordentliches Rezeptarchiv bereithält) sein zehnjähriges Bestehen, das kann sich sehen lassen, Chapeau!

Aufregend war es, als Nicole bzw. Nicky 2008 ihr erstes Kochbuch herausbrachte. Damals war der Kochbuchmarkt noch nicht so überschwemmt und Blogger, die zu Kochbuchautoren werden, waren wirklich eine Rarität. Dieses erste und mittlerweile vergriffene Buch, das ebenfalls delicious days heißt, strotzt vor Herzblut. Farbenfroh, abwechslungsreich und persönlich. Und mittlerweile auch voller Flecken und Klebezettelchen. In den Seiten steckt auch ihre große Reiselust und die dazu passend in den Gerichten verewigten Erinnerungen. Der Aufbau abwechslungsreich statt nach klassischer Speisenreihenfolge, Süßes und Salziges ausgewogen.

Groß waren somit meine Erwartungen an ihre nachfolgenden Bücher Geschenkideen aus der Küche und Sweets. Andere Formate, andere Bildsprache, andere Anmutung. Im Vergleich mit dem Erstlingswerk nicht unbedingt ihr zuzuordnen, die persönliche Note stark zurückgenommen, teilweise die Bildspracher für mich zu niedlich oder aufgeräumt. Alle drei Bücher so verschieden, mein Herz wurde von Nummer Zwei und Drei nicht so recht erobert. Umso gespannter war ich dann wieder auf die für 2015 angekündigte Nummer Vier.


Reisehunger
- Die besten Rezepte zwischen USA & Singapur -
Nicole Stich
Erschienen 2015 im GU Verlag

Die Ankündigung versprach schon viel Gutes und auch endlich schönes dickes mattes Papier! Eine weitere Hoffnung erfüllte sich: oh ja, da war sie wieder, die "alte" Nicole Stich. Farbenfroh, aus dem Reise-Nähkästchen plaudernd, herzhaft Würziges genauso verehrend wie aromatisch Süßes. Die Gestaltung auch wieder deutlich lauter ohne Übersichtlichkeit einzubüßen. Das erste Durchblättern wirklich eine Freude und das vermisste Nachkochkribbeln wieder in den Fingerspitzen. Zu guter Letzt die richtige Prise Fernweh und das Verlangen, ins nächste Reiseabenteuer aufzubrechen.



Den acht Reisezielen USA, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Türkei, Dubai und Singapur ist jeweils ein Kapitel und eine abwechslungsreiche Speisenfolge gewidmet. Oft auch mit schönen Varianten und Kniffen. Neben den natürlichen Speisefotos ist in den Kapiteln Raum für atmosphärische Reisefotos, kleine Geschichten, eine Reiseplaylist sowie konkrete Einkehr- und Einkaufstipps.



Die Gerichte eignen sich ganz wunderbar, um Freunde zu bekochen, Zutatenlisten und Aufwand in den meisten Fällen überschaubar, das Ergebnis trotzdem raffiniert.

Auf meiner, direkt nach dem ersten Sichten erstellten, Nachmachliste stehen aktuell:
  • Lauwarme Popovers
  • Matzo-Brei
  • Bacon Jam
  • Fried Rice (schon ausprobiert: sehr lecker, vor allem auch das "Reisgold")
  • Ofenlachs mit Sesamspinat
  • Fischeintopf mit Kichererbsen
  • Feigen-Krokant-Parfait
  • Melonensuppe
  • Aprikosentarte
  • Pizza Bianca mit Feige und Rosmarin (schon ausprobiert: ein neuer Liebling, so gut! Für das Rezept einfach auf das passende Foto klicken)
  • Gratinierte Käse-Gnocchi
  • Scaloppine mit Marsalapilzen
  • Koulourakia
  • Fisch-Reis-Zitronensuppe (für das Rezept einfach auf das passende Foto klicken)
  • Weizensalat Griechischer Art
  • Frittierte Calamari
  • Zucchini-Dill-Küchlein
  • Lahmacun
  • Irmik Helvasi
  • Zatar-Cracker
  • Fat-Teh-Toush
  • Möhrensalat mit Röstkichererbsen
  • Ofen-Auberginen
  • Fischfilet mit Zimtlinsen
  • Rindfleischbällchen
  • Gyoza
  • Mango-Avocado-Salat
  • Low & Slow Spareribs
  • Vietnamese Coffee Ice Cream

Also eine ganze Menge und das spricht wirklich für das Buch!
Micha
hat auch bereits fleißig daraus gekocht und eine schöne Oberstufenmädchen-Beschreibung für Nicole gefunden!

Dienstag, 24. Februar 2015

BEREICHERNDES

Ich finde es immer wieder bereichernd mit anderen Menschen in der Küche zu stehen. Gemeinsam kochen und backen oder einfach nur zusehen. Schön, wenn man sich dann - neben den bereits angeeigneten Küchengewohnheiten aus dem Elternhaus - das ein oder andere abschauen kann und Kombinationen oder Kniffe kennenlernt, die man gerne ins eigene Repertoire aufnimmt. Auch wenn teilweise der Kontakt nicht mehr vorhanden ist, schicke ich so der ein oder anderen Person beim Ausüben des von ihr Erlernten einen guten Gedanken.


Folgende erlernten Dinge kann ich passend dazu aufzählen:
  • In den noch warmen Schokoladenpudding 2-3 Esslöffel Quark rühren
  • Gebratenes Rinderhackfleisch mit gutem Balsamico ablöschen
  • Vor dem Anbraten von Steinpilzen die Pfanne mit einer angeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben
  • Eine dünne Akazienhonigspirale auf Milchschaum ziehen
  • Dunkle Brotwürfel ins Raclettepfännchen legen und nur Käse drüber
  • Im Sommer einen Beutel Schwarztee gemeinsam mit einem Beutel Pfefferminztee in die Kanne hängen, geht natürlich auch mit losem Tee
  • Lauch in Ringe schneiden, gar kochen, abgießen, wieder in den Topf und ein paar Käsescheiben hinzulegen, Deckel drauf, kurz warten und herrlichen Käselauch servieren
  • Der einfachste und beste Dip zu Artischocken: Schmand mit Zitronensaft und etwas Salz 
  • Warmen Speck mit Ahornsirup übergießen
  • Hellen cremigen Honig auf Salzbutterbrot essen
  • Tomatensalat mit Sumachpulver würzen und an besonderen Tagen mit Granatapfelkernen anreichern

Und was habt ihr wertvolles von Küchenfreunden lernen dürfen?

Donnerstag, 19. Februar 2015

PEPERKOEK

Mitte Februar. Nahezu alle sehnen sich nach Frühling, kaufen Tulpen und Ranunkeln und polieren schon mal sicherheitshalber die Sonnenbrillen. Das verbreitete Phänomen, dass man lieber das hat, was gerade nicht ist. Warum immer alles überspringen und beschleunigen?
An meinen Fenstern dürfen noch die ausgeschnittenen Schneeflocken kleben und in der Vase stehen Äste, die zwar blühen könnten, aber irgendwie noch nicht wollen. Ist ja Draußen auch noch nicht so. Also kein Grund zur Sorge.
Es ist doch herrlich, dass die Küche nach Selleriewurzel duftet, dunkles Brot in Suppenschalen getunkt wird und die Orangen gerade am besten schmecken. Die Fingerspitzen sind gelb vom frischen Kurkuma, die Musik etwas melancholischer, die Bewegungen etwas langsamer.

Kürzlich war doch gerade erst Weihnachten, die passenden Erinnerungsaromen werden zum Beispiel in Belgien ganzjährig serviert. In Form von Peperkoek, dabei wird das "oe" wie ein weiches "u" ausgesprochen. Als Frühstücksscheibe oder Nachmittagsstärkung, für mich immer mit salziger Butter. An der belgischen Küste darf es der gekaufte sein, aber nur der in der gelben Packung mit der Honigbiene, der einst mal ein ganzer Freizeitpark gewidmet war. Sofort sehe ich mein geschminktes Sommerferiengesicht und die aufregende Wildwasserbahn vor mir. Und eine dunkelrote schäumende Limonade, die ich seitdem nie wieder fand.
Ich versuche seit einigen Jahren, den Koek selbst zu backen, immer wieder etwas abgewandelt und noch immer nach dem ausgewogensten Gewürzverhältnis suchend, ist er schon sehr nah dran. Mit der knatschig-weichen Konsistenz bin ich schon sehr glücklich und mit aufgefrischtem Perlzuckervorrat, wird bald weiter probiert.



BELGISCHER PEPERKOEK
(für eine normale Kastenform oder zwei kleine)

260 ml dunkler Honig
100 ml Melasse
250 ml lauwarmes Wasser
100 g brauner Zucker
320 g Roggenmehl
10 g Natron
Abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
Piment / Kardamom / Zimt / Ingwer / Koriander nach Belieben zum Würzen, meine letzte Mischung hatte folgendes Verhältnis: 1 TL / 1/2 TL / 2 TL / 1/4 TL / 1/2 TL
Perl- oder Hagelzucker zum Bestreuen

Die flüssigen Zutaten mischen. Wer mag, kann sie optional aufkochen und etwas ziehen lassen. Die Gewürze unterrühren und dann Mehl und Natron unterheben.
Den Teig in die gefettete Form gießen und bei 160 °C Umluft 15 Minuten backen. Dann die Oberfläche mit dem Zucker bestreuen und weiter backen, etwa 50 Minuten. Es kann helfen, die Form nach einer Weile mit Alufolie abzudecken, damit der Koek nicht zu sehr bräunt. In der großen Form sinkt bei mir die Mitte immer etwas ein, also nicht wundern!

Der Peperkoek hält sich eine ganze Weile, am besten in einer Blechdose verpackt. Wer ihn mag, wird ihn aber nicht lange stehen lassen können.