Sonntag, 19. Mai 2013

NEULAND

Ackertinien wurde dieses Jahr kurzer Hand an einen anderen Ort verlegt. Dank meiner Freundin Bettina, entdeckte ich vor drei Sommern die Gemüseanbau-Möglichkeit auf dem Bio-Acker. Sie träumte, als sie auf dem Stück neben mir jätete, bereits von einem eigenen Fleckchen Gartenerde und wie es der Zufall so wollte, bekam sie kurz darauf die Möglichkeit, ein komplett verwildertes und zugewachsenes Gartengrundstück zu übernehmen und machte sich bewundernswertem Elan daran, daraus einen betretbaren Garten mit Wiese, Blumen, Obststräuchern und Gemüsebeeten zu machen.
Diese Saison dürfen wir gemeinsam mit ihr - neben dem nötigen Frühlingsjäten - auch die Beete füllen. In den acht umrahmten Flächen und in einem neu vom Mann umgegrabenen Seitenbeet ist ordentlich Platz, der heute in den kurzen nicht ganz so grauen Wetterabschnitten final gefüllt wurde. Mit der Vorfreude wachsen dort in nächster Zeit: Salate, Kräuter, Kapuzinerkresse, Zucchini (gelb, rund und türkisch), Butternuss-Kürbisse, Artischocken, Rosenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Stangensellerie, rote Bete, Mairübchen, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Möhren (orange, gelb und violett), Radieschen, Bohnen, Zuckerschoten, Gurken, Paprika, Chilli, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Knoblauch, Erdbeeren, Fenchel, Spinat, Mangold, Pak Choi und Rhabarber. Letzteren konnte man schon Ernten. Ich bin immer wieder von dem schönen Rot der Stangen angetan. Nur essen kann ich sie leider nicht.


Das Regenwetter bekommt dem Gärtchen mehr als gut, alles wächst und sprießt. Auch das Unkraut. Aber plaudernd und mit der nötigen Kaffeepause ist das Rupfen und Ausstechen halb so wild. Draußen sein, mit den Händen arbeiten, stolz auf das Werk blicken, eine gute Zeit haben. Das wird ein feiner Garten-Sommer!

Euch ein weiterhin feines langes Wochenende!

Montag, 13. Mai 2013

ZWEI FARBEN

Derzeit mag ich das schnelle Kochen. Mittags am Wochenende. Kurz gerührt, lang genossen. Aromen und Farben, die sich zufällig finden. Im Küchenregal die Nudeln bei Seite geschoben und beim Anblick der Regenwolken gedanklich kurz seufzend gebratene Südtiroler Berghüttenpolentascheiben ins Gedächtnis gerufen. Polenta bekommt im Frühling und Sommer gern in allerlei Varianten einen Platz auf dem Teller und schickt dafür den Reis in die Frühlingsferien. Vielleicht findet er unterwegs ein paar warme Strahlen. Inzwischen gibt das Maisgelb sein Bestes und wetteifert mit den Ranunkelsonnen. Auf dem Spargel mischt sich weiteres Bärlauchgrün mit gern gesehenen Zitrustropfen und kleinen dunklen Vanillesprenkeln.
Die grünen Stangen bleiben auch in diesem Jahr mein Favorit. Wer schält schon gern?


 

Grüner Spargel mit Zitrone, Vanille und Bärlauch auf Polenta

500 g grüner Spargel
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
Olivenöl mit Zitrone
1 Msp Vanillemark
1 EL gehackter Bärlauch
Grobes Salz mit ein wenig Zitrusschale vermischt

150 g schnell kochende Polenta
600 ml Milch
1 TL Gemüsebrühe
1/2 TL geräucherte Paprika
2 TL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die holzigen Spargelenden abschneiden und die Stangen halbieren oder dritteln. Wasser mit dem Vanillezucker und der Prise Salz aufkochen und den Spargel bissfest garen. Abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.

In der Zwischenzeit die Polenta nach Packungsanweisung in der mit Brühe und Paprika gewürzten Milch aufkochen und cremig quellen lassen. Am Ende die Petersilie untermischen, danach mit Salz und Pfeffer abschmecken.

1-2 EL Zitrusöl mit dem Vanillemark verrühren, in einer Pfanne erhitzen, den Spargel kurz darin anbraten und schwenken. Den Bärlauch ebenfalls kurz mitbraten. Die Polenta auf den Tellern verteilen, Spargel darüber schichten und mit ein wenig Zitronensalz bestreuen.

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Und euer Spargel? Grün oder weiß? Gestreift? Und womit kommt er bei euch am liebsten auf die Gabel?


Donnerstag, 9. Mai 2013

MITGEBRACHT

Nun ist die Reise fast schon wieder einen Monat her. Die guten Gedanken im Alltag verankert, die Erinnerungen bei jeder Tasse Tee und jedem Pfefferminz präsent. Das Rucksackgewicht machten vor allem hübsche mitgebrachte Druckerzeugnisse aus. Ich konnte nicht alles mitnehmen, manches von den nicht enden wollenden langen Bücherregalen wurde freudig vor Ort durchgeblättert und für einen anderen Zeitpunkt und für euch notiert.

Ein kleiner Trödelschatz: die alte Blechbox voll mit handgeschriebenen Rezepten, ordentlich nach Kategorien geordnet und die Entdeckung einer wunderbaren kulinarischen Bücherreihe, die nach und nach hier im Regal ergänzt wird. Wie es der Zufall so wollte, fand ich ebenfalls im Trödelladen drei Ausgaben für kleines Geld. Jetzt fehlen "nur" noch 15.


Neben der Bücherreihe, der andere Stapel:
  • The Green Kitchen: Meine hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Gefällt mir sehr!
  • The Foodie Bugle: Schönes Format, genussvolle Geschichten matt auf dickem Papier. Zwischendrin ein wenig zu verschnörkelt, dafür schön illustriert.
  • Cereal Mag: Schlicht und klar, ansprechend gesetzt und fotografiert. Bei den bekannten Mitwirkenden aber auch nicht anders erhofft. Toppt für mich Kinfolk. Trotzdem wünsche ich mir grundsätzlich mehr Neuentdeckungen. Menschlich, kulinarisch, fotografisch.
  • River Cottage Handbook Bread: Das wählte der Mann für weitere Inspiration zum Brot kneten. Handlich und informativ und neben guten nicht zu experimentellen Brotrezepten fanden wir einen neuen Pizzateigfavoriten. 

Nun noch die vor Ort bewunderten Koch- und Backbücher, für eure und meine Wunschzettel:
  • Come in we're closed: Ein sehr schönes und innovatives Buchkonzept. Der Blick auf die Tafel, wenn die Restaurant-Crew gemeinsam und unter sich speist. Die Autorinnen reisten durch 25 Restaurantküchen und verraten anschaulich, welche großen Topfgerichte wo auf den Tisch kommen.
  • Tender: In England füllt Nigel Slater die Bücherregale. Nicht alles, was ich durchblätterte, gefiel mir auf Anhieb. Tender allerdings sehr. Es gibt zwei Ausgaben, die eine hat Gemüse, die andere Früchte als Schwerpunkt.
  • Short & Sweet: Ein backender Mann füllt ein dickes Buch mit vielen Kniffen und abwechslungsreichen Rezepten. Und stellt es sehr sympathisch in einem kleinen Video vor.
  • Salt Sugar Smoke. Haltbarmachen, Einkochen, Konservieren. Aber so, dass man wirklich Lust darauf bekommt. So werd ich mir den Sommer in Gläser abfüllen. Auch bei Valentina sehr gut bewertet.

Vor dem Urlaub las ich auch noch das schöne Buch vom Salz. Die vielen Eselsohren zeigen, dass mich wie so oft, kleine Beschreibungen vom Kochen, vom Zubereiten und vom Essen an sich sehr berühren können. Ich freue mich über jede neue Buchentdeckung in diese Richtung und halte erste Fundstücke fortan auch hier fest.

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Ihr haltet hoffentlich einen schönen Feiertag fest!

Freitag, 3. Mai 2013

WIEDER BIS ANS MEER IN EINE NEUE LIEBLINGSSTADT

Die vierte und letzte Etappe. Die leise Wehmut, dass die Reise sich dem Ende naht, wurde vom Anblick der pastellfarbenen Badestadt für die letzten beiden verfügbaren Tage fortgewischt. Brighton. Genau meins. Abwechslungsreich, mit Ecken und Kanten. Ein bisschen wie in einer Filmkulisse. Im Zentrum sogar noch Platz für einen imposanten indischen Palast. Alles übersichtlich in eine Stadt gepackt. Den Zauber vergangener und besserer Tage kann man an den Fassaden erahnen, unsortierte Trödelvitrinen verleiten zum Schatzsuchen, blinkende Lichter sprenkeln das Dunkel. Glücksspiel und Vergnügung locken nebelverschleiert am Wasser, dazu rollt die See schäumend über die groben Kieselsteine. Großartiges und preisgekröntes (in Brighton werden gerne Awards verliehen) vegetarisches Essen räumt mit bekannten Clichees auf, die Gassen lassen einen schlendern und um die Ecken schauen, die Liebe zu schönen Produkten und regionalen Zutaten sowie die Wertschätzung von Kunst, Musik und Festivals prägen auf charmante Art das Stadtbild. Sehenswert auch die zufällig entdeckte Hemden-Installation der Finnin Kaarina Kaikkonen in einer kleinen Kirche. Die Hemden wurden von Anwohnern aus Brighton und dem benachbarten Hove gespendet und werden nach der Ausstellung an Oxfam weiter gegeben.

Ein Sommerbesuch kommt auch die Wunschliste, mit gestreiftem Badeanzug und Picknickkorb, dessen Inhalt im Umland erworben wurde. Sussex klingt sehr vielversprechend.


Wie bisher auf dieser Reise, ausgewählte Dinge und Orte, die ich euch ans Herz lege:
  • Steckt euch vor Ort einen kostenlosen und schön gestalteten Green Brighton Guide und eine Brighton Art Map in die Hosentasche
  • Meine Trödel-Favoriten: Brighton Flea Market und Snoopers Paradise, diese Liste verrät neben den Adressen der beiden noch weitere
  • Schönes Geschäft für Küchenutensilien: Utility
  • Gute Unterkunft mit Fisch-Frühstück: The White House
  • Kaum gewagt, die schön angerichteten Teller zu zerstören und dabei glücklich die vegetarische Experimentierfreude bewundert: Lunch bei food for friends und spätes Abendessen (dann bekommt man eher einen Platz) bei Terre a Terre. Dort kann man einen Querschnitt aus der Hauptgerichtskarte in Mini-Portionen bestellen, unglaublich lecker!

Nach Brighton ging es wieder zurück in die große Stadt und durch den Tunnel an die belgische Küste für eine letzte Portion dicker Fritten und dann wieder nach Hause, um die Schätze und Teepackungen auszupacken und die guten Gedanken zu sortieren. Ich nahm mir seitdem vor, mehr im Alltag zu reisen - bisher gelingt es mir ganz gut, finde ich.

Sonntag, 28. April 2013

VOM WALD ÜBER DIE GLEISE IN DIE STADT

Die dritte Etappe. Mit dem Bummelzug verließen wir den zauberhaften Wald, um eine gehörige Portion Großstadtluft zu schnuppern und endlich wieder guten Kaffee zu trinken. London. Lange war ich nicht mehr dort. So viel zu entdecken, so viel zu sehen. Alles schafft man eh nicht. Zu viele Optionen, nicht immer gut für Unentschiedene. Unser Plan: einfach ein wenig eintauchen, einige Viertel und Straßenzüge entdecken und sehen, wo es uns hin verschlägt. Sich ein wenig einheimisch fühlen. Das jeweilige Tempo annehmen.

Wie gut, dass ein Wochenende Teil des Aufenthalts war. Sonst hätte ich meine persönlichen Favoriten nicht entdecken können: die verschiedenen Märkte, die vor allem sonntags stattfinden.
Einen schönen Samstagnachmittag kann man auf dem nicht so überlaufenen Broadway Market verbringen. Eine Straßenreihe mit überwiegend kulinarischen Ständen und einer angenehmen Atmosphäre. Die Sonne lockte bei unserem Besuch die Menschen auf die Bürgersteige, die sich ihre Häppchen zum Nachmittagsbier zusammenstellten.
Am Sonntag ist die Auswahl groß (Columbia Road Flower Market, SundayUp Market, Spitalfields Market, Borough Market - und dann noch die vielen Flohmärkte) und Spätaufsteher müssen sich auf langsames Vorwärtskommen einrichten. Auch hier lernt man schnell, dass man nicht alles an einem Sonntag schafft. Hungrige können sich auf dem SundayUp Market durch nahezu jede Länderküche kosten. Ich war an dem Tag sehr glücklich über meinen liebevoll zubereiteten Teller mit Streetfood aus Osaka. Und man muss akzeptieren, dass man irgendwann einfach satt ist. Auch wenn noch so viele Essenstände und wunderschöne Cafés locken. Musikliebhaber sollten den Rough Trade Store nicht auslassen. Dann weiter durchs East End flanieren und dort verweilen, wo es gefällt. So dürfen Wochenenden sein.



Ganz gleich für was man sich interessiert, ich finde jeder kommt in London auf seine Kosten. Mich lockten immer wieder die kulinarische Vielfalt und die schönen Shop- und Gastronomiekonzepte. Leider hatte Ottolenghi keinen Tisch mehr frei. Und ein Gericht von bánh mì11 muss auch auf mich warten. Sowie der Besuch in der Rochelle Canteen. Dafür war ein schöner Fensterplatz in der Rose Bakery frei. Allerdings konnte ich die große Begeisterung für den Carrot Cake nicht ganz nachvollziehen. Der Brownie war jedoch wirklich gut, der Kaffee auch!
Wer sich ins kulinarische London einlesen möchte und viel Zeit für die nicht enden wollenden Empfehlungen mitbringt, dem sei das Buch Eat London 2 ans Herz gelegt.

So reist jeder auf seine Art. Passend dazu in der aktuellen Ausgabe des NEON-Magazins ein lesenswertes Interview mit dem Autor Dan Kieran, der den Unterschied zwischen Urlaub und Reise deutlich macht.

Der Anblick gehört dem Augenblick. Wenig Fotos gemacht. Jetzt im Nachhinein freue ich mich über meine kleinen Notizen, die die Bilder von ganz alleine auslösen.

Notiert und empfohlen:
  • Die Törtchen-Auswahl bei der Boulangerie Bon Matin 
  • Beine baumelnd in der Sonne sitzen und dazu der erste Biss vom "Bagel with hot salted beef"
  • Bus fahren, wenn die Füße müde werden
  • Peer Cider
  • Der beste Kaffee aus der Hand von Harris + Hoole
  • Pause bei Melrose and Morgan und dabei die ausgewählten Delikatessen und Bücher sichten
  • Die Marylebone High Street. Wunderbar leer am Vormittag. Dort ist auch eine kleine Dependace von TOAST und ein sehr hübscher Buchladen namens Daunt Books
  • Der Blick von Primrose Hill auf die Stadt
  • Fürs nächste Mal zum besser essen gemerkt: die Exmouth Market Street
  • Vor oder nach der Tate Modern lohnt sich der Schlenker zum Borough Market (Fee gefiel es dort bei ihrem Besuch auch sehr gut) und die angrenzende Park Street. Am besten Donnerstag - Sonntag, da ist die Auswahl am größten. Zu jeder Zeit ist die umfangreiche Rezeptseite des Marktes online
  • Der 100% London Reiseführer, der uns die einzelnen Viertel näher brachte und ganz gut in die Jackentasche passte
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Eine Etappe fehlt noch. Das Reisen geht weiter!

Dienstag, 23. April 2013

DURCH DEN TUNNEL IN DEN WALD

Die zweite Etappe. Die zugebauten Strandpromenaden im Rücken ging es unters Meer hindurch nach New Forest. Mit dem Zeigefinger aus der Landkarte gewählt. Es klang nach Erholung und ein wenig Robin Hood.
Rund um Lyndhurst fanden wir eine wunderschön verschlafene Spätwinterlandschaft, die Farbpalette reichte von schwarzen Moorflecken bis zum ersten Wiesengrün. Dazu die letzten Schneeflöckchen. Dazwischen viele wilde Pferde und Esel sowie zahlreiche Wanderpfade, Fahrradwege und imponierende Gutshöfe. So stellt man sich den Landsitz der gut betuchten Städter vor. Sicher auch im Sommer ganz fantastisch für eine Land- oder Zeltpartie.




Streifzüge an der frischen Luft und den ersten Cream Tea. Schnell auch morgens nicht den Kaffee vermisst, sondern die Milchwölkchen in den Breakfast Tea gerührt. Orangenmarmelade und das beste pochierte Ei seit langem. Dazu köstliche Grilltomate, die als Gedankensouvenir nun auch Zuhause auf den Teller kommt. Rehe, die bis in den Garten laufen. Und Abendspaziergänge zum versteckten Pub. Beeindruckt von der Qualität und Geschmacksvielfalt der Speisen. Bestens ins Erinnerung die kleine Wurzelgemüse-Pie mit Ziegenkäsesauce und eine Schinkenterrine mit Apfel- und Cornichons-Stückchen, rotem würzigen Zwiebelchutney und dicken Brotscheiben. Wieder gelernt, die Leute nach einer Empfehlung zu fragen und die Hauptstraße samt Touristennepp links liegen zu lassen. Sich einfach in den Bus setzen, dessen Fahrtweg Schleifen malt und den Sprachnuancen lauschen.

Schöne Unterkunft
Heather House | Southampton Road | Lyndhurst Hampshire SO43 7BQ

Schöne Ortschaften
Beaulieu | Lymington | Brockenhurst

Schönes Pub
The New Forest Inn | Emery Down | Lyndhurst Hampshire SO43 7DY

Sonntag, 21. April 2013

BIS ZUM MEER

Die erste Etappe. Eine Reise in die Kindheit. Salzluft und Garnaalkroketten. Familie und Treppenknarzen. Nach vorne zum Strand, dann die 50/50-Entscheidung treffen. Links oder rechts. Die Wege so oft gegangen. Das Meer so oft gesehen. Der Anblick nie gleich. Die mitgebrachten Gedanken immer anders. Aber jedes mal stimmt mich dort alles friedlich. Und die Naturgewalten besänftigen und zeigen, dass es so viel Größeres gibt.


Die belgische Küste ist nicht lang, etwa 65 km. Die Tram hilft beim Erkunden. Auch der Blick ins Inland lohnt sich. Die kleinen Dörfer haben im Sommer die besten Flohmärkte und urige Marktplatzcafés für Radausflügler.

Belgien ist ein Land für Leckermäuler und Süßgenießer. Schokolade, Patisseriestücke, Bonbonläden. Die Brüssler und die Luikse Waffel. Sahneeis mit Spekulatiuskrümeln und selbstverständliches Kleingebäck zum Kaffee.
Ich verrate euch vier Süß-Adressen an den Badeorten, zum Einkehren oder Tüten hinaus tragen. Meine Mama testet immer wieder und landet am Ende doch bei diesen:

Die besten Törtchen zum Mitnehmen
Pascalino | Leopold II laan 45 | 8670 Oostduinkerke

Die beste frisch gebackene Brüssler Waffel
Santos PalaceZeelaan 306-333 | 8670 Koksijde

Die besten Apfel-Beignets
FlorishofKoksijdesteenweg 7 | 8670 Oostduinkerke

Die besten Meringue-Törtchen
Van Den Berghe | Albert-I-promenade 63 | 8400 Oostende


Den Abschnitt von Oostende bis zur niederländischen Grenze muss ich auch nach all den Jahren noch richtig entdecken. Auf der nächsten Reise!