Dienstag, 23. August 2011

ANTWERPEN II

Seid ihr bereit für einen weiteren Antwerpen-Rundgang? Der Samstag startete mit einem "Koffie en een chocolade koek uit de hand". 


Wir liefen wieder zum MAS um vor dem ersten Besucherandrang in Ruhe die temporäre Ausstellung zu besuchen. Man kann auch mit einer bestimmten Karte alle Sammlungen sehen, aber ich kann mir vorstellen, dass man schnell gesättigt ist. Schön finde ich, dass die Bewohner von Antwerpen stets freien Eintritt in die Daueraustellungen haben. 


Anschließend ging es wieder in die Innenstadt, denn ein kulinarischer Klassiker wartete im hinteren Innenhof bei Désiré de Lille in der Schrijnwerkersstraat 16 auf uns: süße klebrige Lacquemants mit einer ganz ganz feinen Orangenwassernote. Neben Beignets und Smoutebollen ein typisches Kirmes-Süß. 


Man befindet sich nun mitten im Viertel "Wilde Zee" und kann hier wunderbare kleine Streifzüge durch die Gässchen starten. Wer sich noch mal stärken möchte, sollte ein leckeres Stück Bio-Quiche bei De Broers van Julienne in der Mini-Straße Ijzerenwaag in der Nummer 4 probieren. Ein paar Häuser weiter befindet sich auch ein interessanter skandinavischer Concept-Store namens Moose in the City. Dort kann man eine Reise in den Norden buchen, skandinavische Krimis, Geschirr, Kleidung und Rucksäcke von passenden skandinavischen Designern erwerben. Es riecht gut nach Holz und die Verkäufer sehen irgendwie alle schwedisch aus. Ein Besuch ist zu empfehlen!


Fast alle Geschäfte in der Stadt machen bereits um 18 Uhr zu. Man muss sich seine Zeit also ein wenig einteilen. Nach Landenschluss sollte man sich noch ein feines Getränk gönnen. Hierzu kann man in das außergewöhnliche etwas alternative Caffènation (Hopland 46) einkehren und einen der viel gelobten kalten oder warmen Kaffespezialitäten probieren. Auch die hausgemachten Limonaden sind wirklich gut. Bezahlt wird an der Theke beim Chef, der passenderweise eine Bialetti auf dem Arm tätowiert hat. 


Zum Abendessen verschlug es uns in ein weiteres Viertel: Zurenborg. Der lebhaften Platz namens Dalgraadplaats wird von vielen kleine Restaurants umrahmt. Für den letzten Abend sollte es bei uns die Brasserie van Loock werden. Sehr sehr lecker das Essen unter freiem Himmel. Und wer einige meiner Lieblingsgerichte kosten möchte, sollte unbedingt Kaaskroketten, Garnaalkroketten oder Stoofvlees probieren! Ein Abendspaziergang Richtung Draakplaats und in die dahinter liegende Cogels-Osylei mit den herrlichen Belle Epoque Bauten ist dann das i-Tüpfelchen.

Sonntags gab es noch Eier mit Speck von Onkel Lou und gleichzeitig ein Besuch beim alten Cartouche. 


Tot ziens Antwerpen!

1 Kommentar:

  1. Ich war noch nie in der Diamantenstadt, aber bei den schönen Fotos krieg ich direkt Lust zu verreisen...die beiden Getränke sehen verwegen aus! Liebe Grüsse!

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Ich freue mich über eure Worte!