Durch das Veröffentlichen der wunderhübschen Produkte der
PomPom-Manufaktur zum Wochenbeginn, bin ich mit der absolut reizenden Mitbesitzerin des Shops, Irka, in Mailkontakt gekommen. Davon profitiert ihr nun auch. Und das gleich doppelt! Zum einen hat mir Irka Rede und Antwort gestanden, lest selbst:
Hallo Irka, stell dich doch mal kurz vor und verrätst du mir, wo dein schöner Name herkommt?Irka. Alias PomPom Fee ;) Mitte 30 und Mädchen für alles in der PomPom Manufaktur, die ich gemeinsam mit meinem Mann im letzten Jahr gegründet habe.
Wo mein Name herkommt? ... ich glaube, es ist eine Verniedlichungsform von Irene oder Irina. Genau weiß ich das leider auch nicht. Als ich kleiner war, fand ich den Namen ziemlich daneben, weil niemand außer mir so hieß. Und das war für mich als Kind ziemlich merkwürdig. Richtig aussprechen konnte den Namen auch niemand. Aus dem I wurde oft ein Ö oder ein Ü und noch heute werde ich meist mit Ilka oder Inka angeschrieben.
Es hat aber auch Vorteile, wenn man einen merkwürdigen Namen hat, z.B. wird man von anderen Leuten gefragt, wo der herkommt und schon ist man im Gespräch. Ist prima, weil ich mir keinen Hund halten und mit dem Gassigehen muss und funktioniert auch virtuell. ;)
Wie bist du auf die Idee gekommen PomPoms selber zu machen und seit wann verkauft du sie?Im letzten Jahr haben Marcell und ich geheiratet. Um Anregungen für unsere Hochzeit zu bekommen, war ich viel auf amerikanischen Wedding Blogs unterwegs, z.B. bei
100layercake oder bei
greenweddingshoes. Immer wieder bin ich über die bunten PomPoms gestolpert. Die sind in den USA ein Riesentrend. In Deutschland oder sonst in Europa waren die PomPoms nirgends zu bekommen und aus den USA wollte ich sie aufgrund der langen Versandzeiten und hohen Versandkosten nicht bestellen. Also haben wir ein wenig experimentiert und die PomPoms für unsere Hochzeit einfach selbst gemacht. Über mehrere Tage und Nächte haben wir fast 80 PomPoms in verschiedenen Größen gebastelt und damit die Hochzeitslocation, die Tische und unsere Give Aways dekoriert. Nach der Hochzeit lagen dann einige PomPoms in unserer Wohnung rum. An irgendeinem Sonntagnachmittag habe ich bei
DaWanda nach einem hübschen Geschenk gesucht. Irgendwie kam ich auf die Idee nach PomPoms zu suchen. Die gab es noch immer nicht. Also haben Marcell und ich überlegt, einfach zum Spaß mal ein paar PomPoms bei DaWanda anzubieten. Wir wussten ja nun, wie die Herstellung funktioniert. Die ersten Tage tat sich nicht viel und wir dachten schon, dass wir den
Shop wieder einsumpfen können. Doch plötzlich wurde eines unserer PomPom-Set für einen DaWanda-Newsletter - ich glaube "Schöner Wohnen" - ausgewählt und dann flatterten pro Tag gleich mehrere Bestellungen rein. Das war eine ganz schöne Herausforderung. Eigentlich sind wir beide beruflich ziemlich eingebunden und unsere kleine Tochter hält uns auch ganz schön auf Trab. Um die Bestellflut bewältigen zu können, haben wir manche Nacht bis 3.00 Uhr morgens gebastelt. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team. Nur bei besonderen Eilaufträgen muss manchmal noch eine Nachtschicht eingelegt werden. Sonst erledigen wir das meist am Wochenende.
Was inspiriert dich bei der Farbauswahl?Eigentlich inspirieren mich die Farben selbst. Bei der Kombination von Sets lege ich einfach die verschiedenen Farben über- und nebeneinander und lasse sie auf mich wirken. Daneben inspirieren mich aber vor allem auch unsere vielen Reisen. Ich mag besonders die Farben Indiens. Sie sind unglaublich bunt und lebendig. Das Set "
Incredible India" ist deshalb auch mein persönlicher Favorit. Es erinnert mich an die unsere letzte Reise nach Südindien im Januar letzten Jahres. Bei DaWanda habe zu dem Set auch eines unserer Reisefotos hochgeladen. Es zeigt die bunten Saris, die die Inderinnen zu besonderen Anlässen tragen. So kann man gut sehen, welche Farben mich zu dem Set inspiriert haben.
Wie werden die PomPoms in Deutschland angenommen? Tauchen plötzlich andere PomPom-Verkäufer auf?Der PomPom-Trend kommt immer mehr auch in Deutschland an. Bislang haben wir keine ernsthafte Konkurrrenz von anderen PomPom-Verkäufern. Auch wenn es einfach aussieht, so braucht es doch viel Übung, um PomPoms so herzustellen, dass sie ebenmäßig rund und voll sind. Und auch die richtigen Papierlieferanten zu finden, ist in Deutschland nicht ganz einfach. Wir haben hier vieles probiert und beziehen unser Material von kleinen Lieferanten aus Deutschland und demnächst auch aus Großbritannien, die sehr schnell und zuverlässig liefern. Nur so können wir die PomPoms ganz individuell nach Kundenwunsch in relativ kurzer Zeit herstellen.
Letzte Woche bin ich bei Google zufällig über eine Verkäuferin in Österreich gestolpert, die in einem Portal PomPoms zum Verkauf angeboten und mal eben unsere Texte kopiert hat. Das fand ich interessant. Irgendwie schmeichelt es ja auch, wenn jemand unsere Texte so gelungen findet, dass er sie direkt kopiert. Das Angebot wurde aber inzwischen wieder entfernt.
Unsere PomPoms kommen aber nicht nur in Deutschland gut an. Wir haben unsere PomPoms schon nach Österreich und in die Schweiz verschickt und demnächst geht die erste Lieferung nach Spanien.
Kannst du abschätzen, wie viele der Bestellungen für Hochzeitsdekos eingesetzt werden?Im Sommer und Herbst waren es schätzungsweise 1/3 der Bestellungen, die für die Dekoration von Hochzeiten verwendet wurden. Im Winterhalbjahr waren es natürlich nicht so viele. Ist ja keine Hochzeitssaison. Da hatten wir eher Anfragen für Schaufensterdekorationen oder die Dekoration einer Party. Im Januar durften wir den Messestand einer jungen Brautkleiddesignerin auf der Trau Dich!-Messe in Düsseldorf ausstatten. Das war toll!
Für die kommende Hochzeitssaison haben wir jedoch schon ziemlich viele Menge Anfragen und teilweise schon Bestellungen bis in den August hinein. Auch immer mehr Hochzeitsplaner fragen an, ob sie die PomPoms über uns bestellen können. Wir sind sehr gespannt, wie sich die nächsten Monate entwickeln wird. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet.
Wie viele PomPoms hängen eigentlich in eurer Wohnung?Das wechselt. Im Moment sind es fünf. Wir haben das Set "Jacaranda in Bloom" nach unserer Fotosession einfach hängen lassen, weil es selbst so gut gefallen hat. Für das nächste Wochenende haben wir eine Fotosession mit Blau- und Grüntönen geplant. Mal sehen, wieviele davon überbleiben.
Und zum Abschluss noch ein kleines Plädoyer: warum braucht die Welt mehr PomPoms?Die Welt braucht mehr PomPoms, weil sie das Leben bunter machen. :)
Danke liebe Irka! Und nun der zweite tollte Punkt: Ihr könnt (imaginärer Trommelwirbel) das absolut farbenfrohe Set
Incredible India aus ihrem Shop zu gewinnen! Und ihr seid somit Zeugen der ersten Verlosung bei mat & mi :)

Mit diesen drei PomPoms kann man selbst absolute Härtefallecken in gemütliche und ansehnliche zukünftige Lieblingsecken verwandeln.
Was würdet ihr denn unbedingt mit den PomPoms verschönern? Irka und ich wählen die Antwort aus, die uns am meisten überzeugt!
Wir freuen uns auf eure Beiträge im Kommentarfeld bis zum 17.02.2011 um 24:00 Uhr!