Dienstag, 31. Mai 2011

GEPFLÜCKTES

Ich versuche in letzter Zeit den Fokus nur auf eine Sache zu lenken (gar nicht so leicht - eher ziemlich schwer), eins nach dem anderen zu machen und es auch genießen zu können, einfach nur mal Löcher in die Luft zu gucken. Wenn man sich dafür mal die Zeit nimmt, merkt man, dass es eigentlich so viel tolle kleine Dinge gibt, die einen freuen. Ohne lang zu überlegen freue ich mich sehr über:

  • Regen! Der erste seit Wochen! Balkon und Acker freuen sich mit mir!
  • Balkonernte. Vor allem der köstliche Pflücksalat schmeckt in Zeiten der Salatpanik herrlich und für Nachschub ist in ausrangierten Verpackungen stets gesorgt. Dafür braucht man noch nicht mal einen Balkon. Beim Wort Pflücken muss ich immer an einen Lehrer von mir denken, der erläuterte, dass "Carpe Diem" so etwas wie pflücke den Tag bedeutet. Das fand ich immer komisch, weil ich mir das zwangsläufig bildlich vorgestellt habe und ich mir dann Menschen ausgemalt habe, die mit großen Erntekörben den Tag pflücken und da ich mir kaum vorstellen konnte, wie so ein Tag in einen Erntekorb passen soll geschweige denn aussieht, fand ich seine Aussage mehr als merkwürdig...

     

Bevor ich abschweife, freue ich mich noch ein bisschen weiter. Und zwar über:
  • So liebe Schokoladenkeksgrüße aus Hamburg, die es mir hoffentlich nicht übel nehmen, dass ich im Moment den Stift nicht in die Hand nehme! Aber auch dafür werde ich mir bald die Zeit nehmen.
  • Euer unterstützendes Luftanhalten bei der Biskuitrolle und eure lieben Worte. Probiert's aus, ist gar nicht so schlimm :)
  • Einen tollen Buchgewinn, den ich bald genauer vorstelle
  • Pläne und Tüfteleien
  • Zusammenhalten
Ich hoffe, ihr habt auch allen Grund zur Freude?

Sonntag, 29. Mai 2011

DIE ROLLE BEI DER MAN GANZ SCHÖN OFT LUFT ANHALTEN MUSS

Ich habe mich herangetraut: An mein Respektobjekt "selbstgemachte Biskuitrolle". Nach dem ich das vom Fräulein (die diesmal auch fleißig eure Sonntagssüß-Beiträge zusammenstellt) empfohlene Video sicher 5x geschaut habe, fühlte ich mich halbwegs gewappnet.

Im zweiten Schritt habe ich dann aus meiner immer verlässlichen Schokorezeptequelle Smitten Kitchen ein toll klingendes Schokoladenbiskuitrezept gepickt.

Dann konnte es los gehen mit dem Luft anhalten. Puh 6 Eier trennen, ist trotz praktischem Eiertrenner immer eine spannende Sache. Eiweiß schlagen auch. Teig gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen auch. Geduldig abwarten, wie der Teig nach der Backzeit aussieht auch. Macht schon viermal Luft anhalten. Dann wird's jedoch erst richtig kniffelig. Teig mit Backpapier auf ein mit Kakao bestäubtes Handtuch betten... geschafft. Dann ohne den Teig zu brechen mit dem Handtuch aufrollen... puh nicht zerbrochen, also erleichtert aufatmen.

Der nächste Part mit Luft anhalten: Sahne schlagen. Das mache ich nicht gern. Und es gibt lustige Anekdoten, wo mir liebe Menschen mal toll Sahne mit dem letzten Päckchen schlagen wollten und beide nacheinander Butter hergestellt haben oder wahlweise eine liebe Person beim Schlagen den Mixer zu hoch aus der Schüssel hob ;) Die 250 ml Sahne habe ich mit veganem Sahnesteif (der besteht nicht aus komischen "E"-Zusätzen, sondern aus Maisstärke, Kartoffelstärke und Puderzucker), Mark einer halben Vanilleschote und einem EL Puderzucker verfeinert.

Dann schon wieder Luft anhalten, während man die abgekühlte Rolle wieder auseinander rollt. Alles gut gegangen. Während des Luftholens Sahne darauf verstreichen und diese mit Erdbeeren, Minze und Zitronenverbene bestreuen.



Dann ein vorletztes Mal tief einatmen: das Ganze wieder aufrollen. Ohne Bruch und ohne Handtuch als Füllung. Yeah, auch das ist gut gegangen!


Ein letztes Mal Luftanhalten, wenn der Frühstücksbesuch den ersten Bissen probiert... hach und zufrieden zurücklehnen, wenn alle nicht nur anstandshalber loben und R. die Rolle sogar in die Top 5 aufnimmt :)

Donnerstag, 26. Mai 2011

GEGEN DIE MONSTER

Es wird mal wieder höchste Zeit für etwas farbschematisches. Ein fröhliches Zitronengelb trifft auf ruhige Holz- und Mohntöne.


Hebt die Stimmung und hilft hoffentlich ein wenig gegen die kleinen alltagsfressenden Monsterchen, die mit ihren spitzen Fingern an der Uhr und und mit ihren krummen Zehen am Kalender drehen. Was ist euer Gegenmittel?

Dienstag, 24. Mai 2011

FLOHMARKTSCHÄTZE

Wusste ich doch, dass ihr Schokoladenleckermäulchen seid. Ich würde euch alle gerne ein duftendes Stück heimlich vor die Haustür stellen!

Neue Woche, neue Antwort aus der Fragerunde. Marlene wollte wissen, was meine tollsten Flohmarktfunde sind und Vi fragt nach Flohmarktgeheimtipps. Na dann kann es mal losgehen.

Erst mal die tollsten Fundstücke (zusammengerechnet 9€) vom Wochenende:



Meine sonstigen Lieblinge kann ich gar nicht wirklich auf ein oder zwei Stücke runterbrechen. Im Moment erfreue ich mich jeden Tag an einem schönen Nierentisch, der mittlerweile sogar noch eine schöne Geschichte hat.



Die besten Flohmärkte und Fundstücke gibt es meiner Meinung nach in Turnhallen und Festzelten und nicht auf den Trödelmärkten, auf denen die Händler alles so fein säuberlich aufbaren, so dass jedes Schatzsuche-Gefühl direkt im Keim erstickt wird. Die allerbesten gibt es jedoch in den Dörfern an der belgischen Nordsee. Flohmärkte in den Ferien sind einfach die schönsten :)

Montag, 23. Mai 2011

GEBURTSTAGSKUCHEN

R. hat heute Geburtstag. Daher kann ich mein gestern gebackenes Süß erst heute verraten. Schokoladenkuchen mit Ganache und salziger Karamellcreme. Die Karamellcreme kann man als durchtränkte Schicht auf dem Foto nur erahnen, blitzt aber beim Probieren durch. Das Schichten will noch ein wenig geübt sein aber dem Geburtstagskind schmeckt's vorzüglich. Das ist das Wichtigste :)






Jetzt wird fröhlich weitergefeiert! Der Regen hat es immer noch nicht richtig zu uns geschafft. Das wird im Biergarten ausgenutzt!

Samstag, 21. Mai 2011

ES GRÜNT

Nicht nur auf dem Acker wächst das Grün heran, die Balkonpflanzen sonnen sich auch täglich und erfreuen mich mit viel schmackhaftem Grün. Das ist natürlich kein Selbstversorger-Balkon. Vielmehr ein kleiner "i-Tüpfelchen-Balkon". Ein wenig Balkonrauke wird zu dem i-Tüpfelchen auf einem Schinkenbrot für die Mittagspause, ein paar Blättchen Zitronenverbene kitzeln die Geschmacksnerven in Kombination mit einem Erdbeersalat und irgendwann haben wir hoffentlich die leckersten Tomaten weit und breit. Auch für euch als Tipp: Salat wächst prima in den Kästen aber auch in ausrangierten Plastik-Verpackungen aus der Obst- und Gemüseabteilung der Supermärkte. Dafür braucht man nur ganz wenig Platz und man kann immer wieder eine ordentliche Hand Schnittsalat verspeisen.Porbiert's mal aus. Die Rauke kann man nicht mit Rucola aus dem Handel vergleichen, sie ist viel viel besser!




Nur die kleinen selbstgezogenen Gurkenpflänzchen haben es nicht geschafft. Hab allerdings vor Kurzem erst gelesen, dass Gurken es gar nicht mögen, wenn man sie verpflanzt. Wieder was gelernt und gestern einfach noch mal zwei Samen in den Balkonkästen vergraben. Mal sehen.

Habt einen schönen Sonntag und denkt dran, diesmal gibt es sonntagssüßes bei Katrin!

Donnerstag, 19. Mai 2011

ES WIRD WIEDER GEACKERT

Diese wortwörtliche Art des Ackerns macht so einen Spaß! Hätte man mir vor ein paar Jahren erzählt, dass ich irgendwann so viel Freude und Erholung auf einem Stück ehrlichen Ackerboden finde, hätte ich erst mal gelacht. Oder besser - wenn ich es könnte - eine Augenbraue hochgezogen und abgewunken. Und dann hätte ich früher im Gartenbauunterricht mal besser aufgepasst. Geht aber auch alles ohne Unterricht und mit ein wenig theoretischem Selbststudium und praktischen Erfahrungen aus dem Vorjahr.

Was ich eigentlich die ganze Zeit sagen möchte: Die Ackertinien-Saison ist wieder los gegangen und finde es ganz großartig! Letztes Jahr haben bis zum Schluss glaube ich so ca. 10 Leute bis zum Ende durchgehalten. Dieses Jahr hat unser Bio-Bauer 56 Parzellen verpachtet. Also volles Haus auf dem Acker. Im Moment ist alles sehr trocken und kahl. Die vorgesäten Gemüsesorten müssen zum Teil noch durchkommen, das Unkraut ist auch schon da.





Folgendes wächst ab sofort auf unserem Ackerstück:
Ringelblumen, Schalotten, gelbe Bete, roter Romanasalat, Rauke, Kapuzinerkresse, Buschbohnen, Brokkoli, rote Lauchzwiebeln, Kopfsalat, rote Bete, Paprika, Weißkohl, Spinat, Tomaten, Kürbis, Wirsing, Radieschen, Erbsen, Pastinaken, Möhren, Porree, Zucchini, Kohlrabi, Blumen, Mangold, Landgurke, Fenchel, drei Sorten Kartoffeln und Zuckermais.



Nicht nur auf dem Acker ist es schön. Der Hof von unserem Bauern strahlt immer so viel Ruhe aus und eröffnet auch bald wieder das alljährliche Waffelcafé, wo man sich vor der Ackerarbeit wunderbar mit einer Apfelwaffel und einer Holunderschorle stärken kann!









Alle Fotos hat R. gemacht. Dankesehr :)

Sonntag, 15. Mai 2011

ERDBEERSONNE

Also eigentlich ist es ja mal dringend nötig, dass es regnet. Aber irgendwie durchkreuzen die plötzlichen Regenfälle doch einige Wochenendpläne. Ich mach einfach das Beste draus und die Sonne kann schließlich auch in Erdbeerform scheinen :)





Eure süßen Sonntagseinfälle könnt ihr nach und nach wieder in einem neuen Board bewundern. Die ersten sind schon drin. Wer hat noch mitgemacht? Das Sternchen verrät, an welcher Stelle sich ein Rezept verbirgt!

Freitag, 13. Mai 2011

WIR SIND ALLE SÜCHTIG

Na, wie oft habt ihr heute geprüft, ob der technische Defekt bei Blogger wieder behoben ist? Man sind wir süchtig nach einem funktionierenden Internet und zu guter Letzt nach einem funktionierenden Blogsystem. Na ja, Google könnte in Sachen (Krisen-)Kommunikation einiges verbessern, viele waren/sind wütend oder ratlos oder Anhänger von Freitag-dem-Dreizehnten-Verschwörungstheorien, andere raten im Hilfe-Form die blogfreie Zeit für Aufgaben zu nutzen, die man eh schon viel zu lange vor sich her schiebt. Steuererklärung oder so. Naja und wenn der letzte Post weg ist, dann ist das auch nicht so tragisch, es gibt millionenmal schlimmere Dinge auf dieser Welt...

Daher freuen wir uns doch an den schönen, ja den süßen Seiten des Lebens. Am Sonntag seid ihr wieder herzlich eingeladen, euer Sonntagssüß hier zu posten. Wir drei Initiatorinnen haben uns noch einen kleinen netten Service für die Pinterest-Boards überlegt: gibt es zu einem Sonntagssüß ein Rezept, wird der Pin mit einem Sternchen vermerkt. So seht ihr auf einen Blick, was ihr bei Gelegenheit mal nachbacken oder nachrühren könntet. Dies soll aber kein Aufruf sein, zukünftig nur noch Rezepte zu posten. Nein nein, alles wie gehabt und mit den Grundgedanken, die ihr hier noch mal nachlesen könnt.

Manchmal entdeckt man in den Rezepten der Anderen auch einen neuen Liebling. Danke Elbmari, der Schokokuchen ist super gut!

Mittwoch, 11. Mai 2011

WEICHE GRÜNE KRÄUTER

Zu weicher Kost gehört für mich aktuell auch grüne Soße mit Ei und Kartoffeln. Hier im Rhein-Main Gebiet ist die sog. Grie Soß ja etwas fast Unantastbares. Traditionell gehören dort folgende 7 regional angebaute Kräuter in einem ganz bestimmten Mengenverhältnis hinein: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. In Frankfurt gibt es sogar ein Denkmal für die grüne Soße. Ihr seht, das Ganze wird sehr ernst genommen. Daher gibt es auch zahlreiche Diskussionen, was außer den Kräutern denn nun tatsächlich in die Soße gehört. Mayo oder nicht, saure Sahne oder Schmand, Senf oder lieber Essig.

Als ich zu Ostern auf dem Markt an meinem Lieblingskräuterstand ein bunt gemischtes Wildkräuterpaket für grüne Soße erworben habe, hab ich mir mein eigenes Lieblingsrezept zusammengeschustert. Da die Wildkräuter saisonal variieren, gibt es daher eine Momentaufnahme des heutigen Kräuterpakets und das passende Rezept sowie gleichzeitig die Antwort auf die erste Frage von laa Berry:

Grüne Soße aus Wildkräutern
Man benötigt einen großen Bund gemischter Wildkräuter. Heute enthielt der Bund: Zitronenmelisse, Fenchelgrün, Beinwell, Sauerampfer, Pimpinelle, Estragon, krause Petersilie und Schnittlauch (an Ostern war beispielsweise auch Bärlauch drin).



Die Kräuter waschen, verlesen und grop zerzupft in einen hohen Behälter geben. Auf das grüne Kräutergemisch einen Becher Schmand oder saure Sahne geben und mit dem Pürierstab gut zerkleinern und vermischen. In eine Schüssel füllen und mit 500 gr. Joghurt, 1 TL Salz, einer ordentlichen Prise Zucker und einem gehäuften TL Senf vermischen. Mit gekochten Kartoffeln und hart gekochtem Ei servieren und alles schön vermanschen :)



Mir schmeckt an der Kräutermischung vor allem die Frische der Zitronenmelisse und des Sauerampfers. Eine Mischung mit Basilikumanteil stell ich mir aber auch gut vor. Also einfach mal ausprobieren. Wie mögt ihr eure grüne Soße am liebsten? Klassisch oder mal anders? Und wer hat noch nie grüne Soße gekostet?

Dienstag, 10. Mai 2011

BAVARIANISCHES

Samstag und Sonntag habe ich zwei herrliche Tage in München im Kreis meiner Familie verbracht. Auch wenn es weniger als 48 Stunden waren, kamen mir diese unheimlich lang und perfekt gefüllt vor. Am Samstag haben wir den Hermannsdorfer Landwerkstätten in Glonn einen Besuch abgestattet und dort einen wunderbaren Tag verbracht. Auf dem Hof gab es unter anderem viele zufrieden wirkende große und kleine Schweine zu bewundern. Wenn man hört, dass der Hof in den 80er Jahren von einem ehemaligen Herta-Chef gegründet wurde, klingt das fast zu kitschig. Passend zu unserem Besuch fand dort auch ein Pflanzenmarkt statt und ich habe einen neuen schönen Bio-Versand entdeckt, bei dem ihr euch online mit Stauden, ungewöhnlichen Kräutersorten und ca. 50 verschiedenen Minzesorten eindecken könnt.

Der Sonntag war perfekt für ein ausgedehntes Biergartenfrühstück unter Schatten spendenden Kastanien. Ich finde es ganz wunderbar, dass man in den Biergärten sein Essen samt Tischdecke und allem, was dazu gehört, mitbringen kann und dort keiner meckert, wenn man "nur" die Getränke von dort konsumiert. Hier seht ihr Teil 1 meines dort verköstigten Sonntagssüß: ein kleines mitgebrachtes Souvenir zum Nachtisch weckte Kindheitserinnerungen an schönste Urlaube an der belgischen Nordsee.




Anschließend folgte ein Spaziergang mit einem anderen Biergarten als Einkehrziel. Ein Topfen-Käsekuchen machte dann das süße Sonntagsglück perfekt.



Diese zwei herrlichen Tage ließen mich auch die gestern stattgefundene Wurzelspitzenresektion vorab vergessen. Im Moment zieren mich eine dicke Backe und eine Zahnschiene, die mich ein wenig an eine Boxerin erinnern lassen. Und wenn man nur weiches essen kann, hat man die größten Gelüste auf knusprige harte Sachen. Gemein ist das...

Freitag, 6. Mai 2011

ZITRONENVERBENE

Ihr Lieben, das Wochenende kam mit riesengroßen Schritten herangestapft und hat eine Sommersonnenvorahnung im Gepäck. Davon lasse ich mich inspirieren und packe selbst mein kleines Köfferchen mit großer Vorfreude auf meine familiären Liebsten und einem auswärtigen Sonntagssüß (diesmal gesammelt von und bei Katrin).

Um noch mal auf La Familia zurückzukommen. In meiner Familie scheißen wir gerne klug, aber meistens auf sehr nette Art und Weise. Damit ihr das bald auch fachmännisch am Kräuterstand beweisen könnt, schließen wir doch gerne noch schnell eine Bildungslücke. Wer weiß denn schon
wie Zitronenverbene so ungetrocknet als Pflänzchen aussieht? Ich bis vor kurzen zumindest nicht ;)


Ach und wenn jemand von euch noch viele weitere ein- oder mehrjährige Kräuterexoten entdecken möchte, sollte er unbedingt mal bei der Kräuterei vorbeischauen. Danke für den Tipp Karamelo.

Wer mehr über meine Eigenarten erfahren möchte, hat noch die Gelegenheit mich zu befragen. Antworten bringt dann die neue Woche. Genießt euer Wochenende und ich will von euch allen hören, dass ihr mindestens ein Eis und ein Schälchen Erdbeeren verputzt habt, ja?

Dienstag, 3. Mai 2011

DARF'S EIN BISSCHEN MEHR SEIN?

Ach wäre das schön, wenn alle Käse- und Wurstwaren nur noch in so farbenfrohen Papieren eingewickelt wären.


Und stellt euch vor, so ein Dienstag wäre auch einfach mal eingewickelt. Vielleicht sogar noch mit Schleifchen. Würde das nicht einfach noch ein bisschen mehr Spaß machen?

Sonntag, 1. Mai 2011

ZITRONENMELISSE-TARTE

Zum heutigen Sonntagssüß war mir nach etwas frischem und etwas experimentellen. So entstand in Anlehnung an Zitronenküchlein von Tartelette eine zitronige Eigenkreation mit einem Hauch Orange, einem gesprenkelten Mürbeteig und einer grün gefleckten Melisse-Zitrusschicht.


Der Mürbeteig war so, wie ich ihn abgewandelt hatte, leider sehr widerspenstig und kaum am Stück ausrollbar. Daher musste an einigen Stellen geflickt und nachgebessert- und der Rand etwas rustikaler gestaltet werden. Am besten verlasst ihr euch beim folgenden Rezept auf euer persönliches Lieblingrezept für süßen Mürbeteig:
  
Zitronenmelisse-Tarte
So funktionierts:
  • Zutaten für euren Lieblingsmürbeteig (wenn er keinen Zucker enthält, einfach max. 1 EL Puderzucker hinzugeben) und eine handvoll gehackte Zitronenmelisseblätter mit kalten Händen schnell zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie schlagen und 30 Minuten kalt stellen.
  • In der Zwischenzeit Schale von 4 Biozitronen und von 1 Bioorange abreiben und die Früchte auspressen. Schale und Presse in eine Rührschüssel geben und zur Seite stellen. Anschließend die Tarteform oder kleine Förmchen fetten.
  • Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die Form(en) auskleiden. Die Form(en) dann für 30 Minuten ins Eisfach stellen.
  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Und nochmal eine handvoll Zitronenmelisseblätter kleinhacken. 90 gr Zucker abwiegen und 3 Eier aus dem Kühlschrank holen. 
  • Die gefrorenen Teigförmchen mit einer Gabel einstechen und für ca. 15 Minuten in den Ofen geben, bis der Teig gar erscheint. Abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit 80 gr Butter mit den Zitronenmelisseblättchen schmelzen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Die Zeit nutzen und den Zitrussaft mit Schalen und dem Zucker sowie den Eiern schaumig zu schlagen. Die flüssige Butter hinzugeben und weiterschlagen. 
  • Mischung auf den Tarteböden verteilen (Achtung sehr flüssig und schwappt schnell über) und für ca. 25 Minuten backen.
  • Abkühlen lassen und zimmerwarm genießen :)