Sonntag, 26. Juni 2011

APRIKOSENTRAUM

Heute gibt es ein Aprikosensüß. Seit auf dem Markt neben französischen Aprikosen nun auch Aprikosen aus der Region auftauchten, bin ich ihnen verfallen. Sie sind köstlich und schmackhaft zu Fleisch, zu Käse oder zu Teig.




Aprikosentarte
Zutaten:
- eine Portion süßen Mürbeteig
- 700 g Aprikosen
- 1 EL gehackte Zitronenverbeneblätter
- 125 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- 110 g gemahlene Mandeln
- 50 g Mehl
- 3 Eier
- ein paar Butterflöckchen
- 2 EL Zucker (z.B. 1 EL Rohrohzucker und 1 EL brauner Zucker)

Zubereitung:
Den gekühlten Mürbeteig ausrollen und eine mit Butter ausgepinselte Tarteform damit auskleiden. Mehrfach mit der Gabel einpicksen und min. 30 Minuten kalt stellen.
Die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in breite Schnitze schneiden. Puderzucker und Butter in einer Schüssel cremig schlagen und die Mandeln, die Zitronenverbene sowie das Mehl hinzugeben. Alles gut vermengen. Die Eier nach und nach zugeben und noch mal gut durchrühren.
Die Mandelmasse auf dem Teigboden verteilen und die Aprikosen darauf verteilen und andrücken. Die Tarte bei 180 °C Umluft 20 Minuten backen. Den Backofen auf 150° C Umluft herunterschalten und die Tarte mit dem Zucker und den Flöckchen bestreuen und weitere 15 Minuten backen.


Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was es bei euch gab. Das passende Board ist bereits mit vielen süßen Werken gefüllt!

Donnerstag, 23. Juni 2011

DIE QUAL DER WAHL

Derzeit kann ich mich zwischen all den zahlreichen Obstkörbchen, Wegrandständen und Selbtspflück-Angeboten gar nicht recht entscheiden. Alles schmeckt so lecker. Die vielen Kirschen, die Himbeeren, die Johanisbeeren in dreierlei Farben, die Stachelbeeren, die Aprikosen und und und. Aber die Kirschen sind meiner Meinung nach die fotogensten. Daher dürfen sie heute mit aufs Bild. 



Ins Sonntagssüß kommt aber eine andere bereits oben genannte Frucht. Und bei euch? Ich bin gespannt!

Für alle, die einen freien Tag haben: genießt ihn! Für alle Arbeitenden: haltet durch!

Montag, 20. Juni 2011

IRGENDWAS LÄUFT DA SCHIEF

Im Juni meldet sich der Herbst, die Band in der Wohnung über uns probt immer nur den einen Song und aus geplanten festen Karamellbonbons wird eine Macaron- oder Kuchencreme (die mir absichtlich sicher nicht so gut gelungen wär). Die Creme lässt sich allerdings nicht so gut in Pergamentpapier wickeln und lädt eher zum Streichen und Schmieren ein.





Aber auch das macht Spaß und wird mir die Woche versüßen! Gleichzeitg hilft die Creme ein wenig, das nasse Grau schnell zu vergessen. Vor allem wenn ein karamelliger Cidregeschmack dazu verführt, das wankelmütige digitale Flüssigkeitsthermometer zukünftig eher für niedrige Temperaturen sowie Schokolade oder Milch einzusetzen und für die gerade erst entdeckte Karamellproduktion ein richtiges zuverlässiges Zuckerthermometer zu ordern. Da hat er mich wieder am Schlawittchen, der Karamellfreund namens Ehrgeiz ,)

Wie mögt ihr die Karamellen am liebsten? Klebrig weich oder klebrig fest? Um klebrig kommt man einfach nicht herum :)

Mögt ihr es auch, dass ab sofort die Fotos hier ein wenig größer- und bündig mit dem Text sind?

Sonntag, 19. Juni 2011

GUT DING BRAUCHT EINE NACHT IM KÜHLSCHRANK

Während mein heutiges Süß, welches mir als Wochensüß für die Hosentasche trübe Regenwolken vertreiben- und nervige Momente einfach wegwischen soll, noch eine (voher nicht einkalkulierte) Nacht im Kühlschrank schlummern muss, könnt ihr euch schon mal die begonnene Sammlung der heutigen Köstlichkeiten anschauen.

Hier eine klitzekleine Vorschau des goldenen Kühlschrankschatzes:



Ich zeig euch gerne noch einen weiteren schmackaften Schatz: Die erste Mini-Pak-Choi-Ernte vom Balkon:


Kommt gut in die Woche und bis morgen zum güldenen Anschnitt!

Donnerstag, 16. Juni 2011

LINDENBLÜTENFEST

Plötzlich blüht die Linde neben dem Fenster. Das muss gefeiert werden. Auch bei Regen. Am besten mit einem Kuchen. Einem guten Schokoladenkuchen in Kastenform. Man sollte eh viel mehr in Kastenformen backen.




Diesmal hab ich das Rezept von Kitschenklatsch ausprobiert. Sehr passend für das Fest. So schön samtig und ein bisschen herb. Passt zu Schokolade. Sehr gut sogar.

Schokoladenkuchen, Hefeteig und Focaccia mache ich immer mit einem anderen Rezept. Das absolut perfekte war noch nicht dabei. Ich suche und koste. Das meiste schmeckt schon fantastisch gut. Und es wurde noch längst nicht alles ausprobiert :)

Wofür verwendet ihr nie dasselbe Rezept?

Heute mag ich kurze Sätze. Die neue CD mag ich auch. Na gut, den aufziehenden Nebel auch.

Mittwoch, 15. Juni 2011

FARBSPEKTRUM

Das verlängerte Wochenende war perfekt für eine Mischung aus erholen, sozial sein, fantastisch kochen (neben den Nocken gab es ein köstlich zartes Aprikosen-Lamm-Shishkebab), Zeit zum Lesen haben und ein bisschen kreativ sein. Dabei sind ein paar schwarz-weiße Projekte herausgekommen, die ich doch schon längst mal angehen wollte. Ach ja, ich schulde aus der Fragerunde noch mein Lieblingsmenü sowie das Vanilleschnittenrezept und erweitere das Ganze gerne auch noch um das gestrige Mangoldnockerlrezept. Alles kommt bald bald bald. Ihr wisst ja, meine Übung (sich auf eine Sache zu konzentrieren) macht mich bei manchen Dingen einfach ein wenig langsamer ;)

Ein paar Mini-Anleitungen gibt es aber schonmal als ersten Vorgeschmack:



Eine Trinkvorrichtung für durstige Balkonpflanzen. Einfach den Flaschenboden einer Plastikflasche absägen und den Deckel mit ein paar Löchern versehen. Dann kopfüber in den Blumentopf stecken und mit Wasser befüllen. Theoretisch holt sich die Pflanze dann ihr Wasser, wenn sie es braucht. Mein Pflanze hier scheint aber immerdurstig zu sein oder meine Vorrichtung ist irgendwie doof.



Fotos auf dem Rechner sortieren und längst vergessene Fotos entdecken :)



Lieblingsteigrezepte, die als gelbe Klebezettel am Kühlschrank kleben, endlich mal für die Küchenwand aufhübschen.


Ohne Anleitung und empfohlener Nachahmung: Ein geplantes 1-Stunden Nähprojekt wurde zum herausfordernden bisher noch nicht abgeschlossenen Frustprojekt, bei dem mich der R. zu Recht als "du bist ja manchmal schon eher der Prototyp" beschrieb, "der dann besser Andere die richtige und ordentliche Umsetzung machen lässt" ;) und das trifft beim Nähen wirklich zu. Für manch andere Dinge auch. Sonst wäre ich schon längt Meister-Patissier, Herzchirurg oder Porellanbemaler.
Ein Gutes hatte das Seufz- und Fluchprojekt: ich habe Dank diverser Abnäher und Umentscheidungen zum ersten Mal die wahre Funktion des Nahtauftrenners entdeckt. Was eine Offenbarung, wenn eine
50 cm Naht in weniger als 10 Sekunden aufgetrennt ist. Ich hab bisher immer jeden Stich aufgepuhlt. Oh je. Irgendwann kann ich euch dann hoffentlich das Ergebnis zeigen!


Nach der ganzen Anstrengung half dann nur noch ein absolut gelingsicheres Getränk: Ayran.

Ayran
Dazu braucht man einfach nur türkischen Joghurt (im Idealfall 10% Fett) den man in einem 1:1 Verhältnis mit kaltem Wasser und ner ordentlichen Prise Salz ein Gefäß gibt und ordentlich durchmixt. Wenn sich viele Blubberblasen bilden, ist er fertig. Schmeckt auch mit ein bisschen Frucht oder Minze.

Schlussendlich hat es nach dem ganzen schwarz-weiß Klick gemacht in Herz und Kopf und seitdem ist doch einiges bunter. Und das ist richtig gut!

Dienstag, 14. Juni 2011

MANGOLDNOCKERL

Danke für eure Mangoldrezept-Tipps. Der Mangold auf dem Acker wächst und wächst. Daher gab es in den vergangenen Tagen gleich zweimal Mangold. Einmal klein gehackt, blanchiert gemischt mit Kartoffelstampf und Parmesan und einmal gestern Abend als perfekt gelungene Mangoldnockerl, die mit Bergkäse gratiniert wurden. Alles liebevoll und perfekt zum Tatort von R. zubereitet. Es war ein Fest!





Kommt gut in die kürzere Woche!

Sonntag, 12. Juni 2011

BAU DIR DOCH DEIN EIGENES TÖRTCHEN

Heute gab es Sonntagssüß-Besuch. Dieser wurde vor dem Genießen noch herausgefordert. Und zwar mit einem kleinen Bausatz für ein sommerlich mürbes Beerentörtchen mit Himbeer-Mascarponesahne. Spaß hat's gemacht und lecker war's!





Das Fräulein sammelt wieder felißig eure Beiträge, auch die von Pfingstmontag :)

Freitag, 10. Juni 2011

ACKERGRÜN

Der Regen hat dem Acker gut getan. An vielen Stellen bricht Grün durch die Erde und das Jäten geht mit lockerer feuchter Erde am besten von der Hand. Man kann dabei wunderbar Gedanken schweifen lassen und am Abend stolz die erste Ernte nach Hause tragen.



Neben dem Ackergrün gibt es allerdings auch einige Schädlinge, mal sehen, ob es deshalb Einbußen geben wird.

Wie ihr auf dem unteren Foto seht, hat die Mangoldsaison begonnen. Ich war nach der letzten Saison schon froh über ein wenig Pause. Jetzt freue ich mich aber wieder auf Mangold in allen Variationen.

Was macht ihr am liebsten mit Mangold oder ersatzweise Spinat?

Mittwoch, 8. Juni 2011

13 GUTE GRÜNDE FÜR LEERE MARMELADENGLÄSER

Ich habe einen entzückenden Grund gefunden, doch endlich mal selbst Marmelade einzukochen und dabei auch meine kleine Sammlung an leeren hübschen Gläsern einzusetzen: individualisierbare Marmeladenetiketten von der ebenso entzückenden Nadine.

Individualisierbar bedeutet in dem Fall: Name und Jahr sind frei wählbar, nur nicht zu lang sollten sie sein. Stickerbögen mit jeweils 13 verschiedenen Aufklebern kann man für die Sorten: Waldfrucht, Erdbeer, Himbeer, Aprikose, Quitte und Kirsch im Anmutig-Shop erwerben.

Wie beschriftet und dekoriert ihr eure Marmeladengläser?

Sonntag, 5. Juni 2011

GESPRENKELTES

Heute für euch ein Süß, bei dem ihr euch geschmacklich austoben könnt: Selbstgemachte Schokoladentaler mit Sprenkeln.



Ich habe mich für salzige Pistazien, Zuckerkugeln und kandiertem Ingwer entschieden, der optisch auch als saure Pommes durchgehen könnte. Hätte ich noch rosa Pfeffer, Espressobohnen oder kandierte Blüten gehabt, so wären diese auch eine gute Wahl gewesen. So oder so geht das alles ziemlich einfach und ist beispielsweise ein super Mitbringsel. Außer bei 30 Grad ;)



Schokoladentaler mit Sprenkeln
So funktioniert's: einfach hochwertige Schokolade eurer Wahl, am besten so 150 g in einem Wasserbad schmelzen (müsste man nicht eigentlich über einem Wasserbad sagen? egal ;) Topf mit der Schokolade vom Herd nehmen und ca. 5 Minuten ordentlich durchrühren und dabei abkühlen lassen. Ein Backblech oder Brett mit Backpapier belegen und dann mit Hilfe eines Teelöffels Schokoladenkreise auf das Papier drehen. Beim letzten Taler hat man dann endlich den Dreh raus. Nach ca. 6 Talern die Sprenkel drüberstreuen und leicht andrücken, sonst hält nichts mehr. Dann wieder neue Taler fabrizieren.

Was würdet ihr am liebsten auf die Taler streuen?

Ihr wollt das gesammelte Süß von diesem Sonntag sehen? Aber gerne!

Freitag, 3. Juni 2011

EINFACH MAL MACHEN

Das von mir ausprobierte  "auf eine Sache konzentrieren" hat auch dafür gesorgt, dass ich den Blogreader (ich kann bloglovin' empfehlen), der etwas überladen war, mal aussortiert habe. Die gewonnene Zeit (und das macht sich echt bemerkbar) ist perfekt, um an anderer Stelle zu lesen. Also so richtig zu lesen. Ein gutes Buch zum Beispiel. Zack, Liegestuhl aufgeklappt und es genießen die Seiten weiterzublättern. Lesen vor dem Einschlafen mag ich auch. Da ich jedoch ein "nach 5 Minuten Einschläfer" bin, komme ich Abends nicht weit. 

Vor gut einer Woche habe ich bei Sophie, von Hello Handmade ein tolles Buch namens "Hab ich selbst gemacht" gewonnen. Susanne Klingner hat es geschrieben und berichtet sehr amüsant und lesenswert über ihren Versuch, ein Jahr möglichst viel selbst zu machen, statt es zu kaufen. Das geht beim Brot backen los und hört beim Zahnpasta herstellen auf. Auf ihrem Garagendach versucht sie Gemüse anzubauen und einige ihrer Worte kommen mir doch sehr bekannt vor ;)


Weiter trifft sie für mich den Nagel auf den Kopf wenn sie schreibt: "Wenn Schrebergärten wieder in sind und mit Manufactum-Möbeln und schickem Kugelgrill  ausgestattet werden, wenn sich selbst gestrickte Kindersachen in kleinen Läden hundertfach verkaufen oder in Baumärkten nie so viel Umsatz gemacht wurde wie im Jahr 2010, ist das Selbermachen in Deutschland doch auch immer noch ein - vor allem: rasant wachsender -Teil unserer Konsumgesellschaft. Es scheint beides zu geben: Selbermachen, das im Mainstream angekommen ist, für das ein eigener Markt entsteht, und Selbermachen, das Menschen für sich als Alternative zu gekauften Produkten entdecken." Das beobachte ich auch. Seit dem Acker in 2010 schiele ich im Buchladen immer nach Garten- und Gemüsebüchern. Das Angebot hat sich nach meinem Empfinden 2011 sicher verdreifacht. Das ist schon Wahnsinn.

So und euch empfehle auch das "einfach mal machen". Am besten in Form von "mitmachen", und zwar beim Sonntagssüß. Ich sammele am Sonntag im passenden Post eure Beiträge. Da ich einen schönen Ausflug unternehme, nehmt ihr mir es dann hoffentlich nicht übel, wenn das Board erst abends zusammengebaut wird! Ich freu mich drauf :)