Freitag, 30. September 2011

REDE UND ANTWORT

Vielleicht habt ihr schon entdeckt, dass unser sonntagssüßes Trio heute im DaWanda-Blog Rede und Antwort steht :)   >> zum Interview

DaWanda zelebriert aktuell die „Handbewegung“ mit einem schillernden DIY-Special. Neben Interviews gibt es zahlreiche Anleitungen und Inspirationen, die für ordentliches kreatives Fingerjucken sorgen. Viel Spaß beim Stöbern!

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Wer sein Süß an diesem Sonntag beisteuern möchte, ist bei Katrin genau richtig!

Sonntag, 25. September 2011

BAYRISCH-GRIECHISCHE-VERBINDUNG

Welch herrliches Wetter! Gestern auf dem Markt entdeckte ich die zweifarbigen bauchigen kleinen griechischen Feigen, die ich mir sofort als Bestandteil für eine frische Mousse vorstellen konnte. Weil sich der Himmel heute so blau und ungetrübt präsentiert, verzichte ich auf eine herbstliche Zimtbepuderung der Winzlinge und fange lieber Sonnenstrahlen in Form von fein gehobelter Zitronenschale ein.

 


Die Mousse-Basis besteht auf Topfen und griechischem Joghurt die mit Hilfe von Puderzucker eine cremig frische Verbindung eingingen. Das Feigenfruchtfleisch wurde mit etwas rotem Saft aufgekocht und die eingerührte Gelatine sollten dann gemeinsam mit leicht geschlagener Sahne das Mousse-Glück perfekt machen. Nun ja, im Schälchen ist nun nach ein paar Stunden Kühlzeit eher eine luftige Creme, statt einer Luftbläschen-Mousse. Lecker schmeckt es trotzdem und an den Mousse-Eigenschaften wird einfach noch ein wenig weiter getüftelt. Tipps und Tricks sind herzlich willkommen!

Jetzt geht es für eine kleine Pause raus aufs balkonische Schlemmercafé und als Lektüre klicke ich mich durch das neue von Nina gesammelte Sonntagssüß-Board. Genießt die Sonne!

Donnerstag, 22. September 2011

SPEKULATIUS & KAFFEE

Die Geschmackskette startet mit zwei dominanten Aromen: Spekulatius & Kaffee. Dabei kommen mir sofort meine flämischen Großeltern mütterlicherseits in den Sinn. Oma und Opa. Manches bei ihnen hat uns als Kinder immer fasziniert und auch belustigt. Zum Beispiel waren bestimmte Dinge genau abgezählt oder abgemessen. Das betraf vor allem Dinge auf dem Tisch. Zwei Scheiben Brot für jeden, exakt einen Eierbecher voll mit Schokostreuseln, etc. Das erschien uns in einigen Situationen wie eine unangemesse Limitierung von Genuss. Betrachtet man das mit Abstand, wollten sie vielleicht einfach nur, dass weder jemand bevorzugt noch benachteiligt wird.


Kommen wir zurück zur großelterlichen Tafel. Ich erinnere mich vor allem an viele Mahlzeiten mit Brot. Dann gab es auch immer salzloses Brot für Oma. Das klang in Kinderohren natürlich sehr besonders. Bezogen auf den Geschmack kann man das nicht unbedingt behaupten. Manchmal gab es auch rosa Apfelmus, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn man sich seine Brotscheiben gut eingeteilt hat, konnte man zum Abschluss immer noch ein süßes Brot essen. Zum einen gab es da die verlockenden Schokostreusel, die für mich auch immer der Inbegriff belgischer Ferien waren. Zum anderen standen da auch immer ein paar (sicher auch abgezählte) Speculoos-Koekjes auf dem Tisch. Mit diesen Karamellkeksen konnte man eigentlich nur Folgendes ganz bedächtig machen: einzeln in den Kaffee von Mama oder Oma tauchen, zuschauen wie sich zwei Drittel vollsaugen, den weich gewordenen Keks zum Teller balancieren und auf dem Butterbrot verstreichen. Den Rest vom Keks dann direkt aufknuspern und die Zuckerkristalle an den Zähnen spüren. Das Brot zuklappen und mmmmh! Eine unschlagbare Kombination. Als wir dann als größere Enkelkinder unseren eigenen Kaffee vor uns stehen hatten, war nach dem Speculoos-Ritual klar, dass sich in der Tasse nun nicht mehr nur Kaffee befand. In ihm badeten weichgewordene Speculoos-Stückchen und man trank alles genüsslich leer.



Vor einigen Jahren tauchten dann die Lotus-Kekse auch hier plötzlich in vielen Cafés auf. Da hatte sich wohl die empfehlenswerte Kaffee-Spekulatius-Kombination herumgesprochen. Auch als Löffelbiskuitvertreter beim Tiramisu-Fundament oder als Kuchenbodenmosaik kann sie glänzen!

Und wie soll die Kette weitergehen? Soll ein Kaufmanns-Und hinter den Kaffee oder den Keks?

Mittwoch, 21. September 2011

KOMBINIERTES

Das Thema mit den Geschmackskombinationen lässt mich nicht los. So viele fallen mir ein und auf. Ich brauche dringend ein Geschmacksheftchen, um zart linierte Seiten mit Zutaten, Namen, Beschreibungen und Anekdoten zu füllen. Ich könnte stundenlang Beschreibungen von Essen lesen, nichts setzt die Gedanken und die Geschmacksnerven mehr in Bewegung. Wenn ich kulinarische Texte oder Rezeptbeschreibungen lese, fühle ich mich lebendig. Ein gutes Gefühl!

Es ist wie mit Musik, es gibt Gerichte oder Geschmackskombinationen die man mit bestimmten Augenblicken oder Personen verknüpft. Daher werde ich in nächster Zeit auch mein virtuelles Notizbüchlein, mat & mi, unter anderem für eine Geschmackskette nutzen, die immer aus zwei Elementen besteht. So wähle ich zum Beispiel "Lauch & Apfel" als Thema. Der nächste Post, der sich mit einem geschmacklichen Zweierlei befasst, greift die letzte Zutat auf und fügt eine neue hinzu: z.B. "Apfel & Lakritz". Dann geht es weiter mit Lakritz &... Ein Experiment, das ich durchhalten möchte und ich hoffe, dass ihr genauso viel Freude daran habt.

Bereits morgen geht es flüssig-knusprig los!

Sonntag, 18. September 2011

APFEL MIT...

Mit Geschmackskombinationen könnte ich mich ewig befassen und eure Beiträge sorgen für weitere Inspiration. Das macht Spaß!



Die rotbackigen Äpfel waren Inspiration für ein warmes Sonntagssüß, welches am Nachmittag à la minute zubereitet wurde, und zwar in Form eines Apfel-Flammkuchens mit Ingwer- und Karamellnote. Ein wenig Ziegenkäse hat sich auch unter die Äpfel geschlichen.


Der Teig wurde etwas zu dick, also kann man zum Ergebnis auch getrost Fladen sagen. Sehr saftig, sehr herbstlich, sehr wohltuend bei aufkommender Erkältung. Also sehr zu empfehlen und sehr leicht zu machen:

Apfel-Fladen
Für den Teig:
320 g Mehl
1 EL brauner Zucker
1 Msp Zimt
200 ml lauwarmes Wasser
8 g frische Hefe

Für den Belag:
2 große Äpfel
1 Becher Creme Fraiche
1 EL Ziegenfrischkäse
1/2 Limette
1 TL klein geschnittener frischer Ingwer
1 EL Dulce de Leche oder Caramel-Creme von Bonne Maman
ca. 2 EL brauner Zucker
1 Msp Zimt

Für den Teig Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde geben. Alles gut verkneten und abgedeckt min. 30 Minuten gehen lassen.
Anschließend den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Fläche zu dünnen Fladen rollen. Diese auf ein Backblech ohne Backpapier geben. Wenn nur ein Fladen drauf passt, später in zwei Portionen backen.
Für den Belag Äpfel vom Kerngehäuse befreien und in möglichst dünne Scheiben schneiden. In einer Schüssel die restlichen Zutaten außer den braunen Zucker miteinander vermischen. Mit einem Teigschaber die Creme auf den Teigfladen verteilen und mit etwas braunen Zucker darauf verteilen. Mit den Apfelscheiben belegen und diese nach Belieben mit ein wenig Limettensaft beträufeln und mit braunem Zucker bestreuen. Etwa zehn Minuten backen, bis die Apfelscheiben gar und der Boden leicht knusprig wird. In Stücke schneiden und noch warm verkosten.


Ich freue mich auf eure Kompositionen. Wer schon fertig ist, ist herzlich dazu eingeladen den Link zum Süß zu posten. Das Board füllt sich dann wieder in den Abendstunden.

Mittwoch, 14. September 2011

GESCHMACK

Der Geschmacksthesaurus ist endlich eingetroffen. Optisch und haptisch wirklich gelungen. Inhaltlich absolut fesselnd. Man würde ihm unrecht tun, wenn man ihn nicht von vorne bis hinten liest und "nur" als gelegentliches Nachschlagewerk bezeichnen und nutzen würde. Es sind so viele tolle Geschmackskombinationen mit passenden Anekdoten, Rezepten, Zitaten und Gedanken verknüpft, dass man mit gedanklichen Geschmacksexplosionen auf der Zunge neugierig durch die Kapitel blättert. In meinem Exemplar befinden sich schon zahlreiche Markierungszettelchen zwischen den Seiten, weil mir Rezepte oder Ideen so gut gefallen, dass ich sie am liebsten direkt ausprobieren möchte. Und das schreibe ich ganz frei ohne irgendeine Beeinflussung oder Vorgabe. Ich kann das Buch also immer noch wärmstens empfehlen.

Durch den Thesaurus kam ich auch zu dem Rezept für eine himmlische Erdnusssauce, bestehend aus Erdnussbutter (eigentlich werden gemahlene selbstgeröstete Erdnüsse benötigt, aber mit der Butter ging es auch prima), Sojasauce, braunem Zucker, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Chili, Limettensaft und Kokosmilch. Dazu könnt ihr die Mengen auf dem Foto befolgen, die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chili klein geschnitten kurz anbraten und mit den anderen Zutaten ordentlich pürieren. Schmeckt ganz herrlich mit Reis, Gemüse und/oder Geflügel. Und wer noch etwas Kokosmilch übrig hat, kann einen weiteren Trick 17 anwenden: die Kokosmilch in die Mulden einer Eiwürfelform geben und einfrieren. So hat man für Suppen, Saucen und Co. immer einen praktischen kleinen Kokosmilch-Vorrat, ohne dass man immer mit einer ganzen geöffneten Dose dasteht.

Eine weitere neu geliebte Kombination, die ich letztens zufällig und im Rahmen der Resteverwertung in einen Suppentopf gab: Karotte, Frühlingsszwiebel, Kohlrabi und Zitronengras. Auch sehr zu empfehlen!



Und was kombiniert ihr gerne? Habt ihr Lust mir euer liebstes Geschmackspaar zu nennen?

Danke wollte ich auch noch sagen: für die vielen lieben Kommentare zum süßen Kürbis. Das Rezept folgt auf Wunsch zum Wochenende!

Sonntag, 11. September 2011

KÜRBIS

Schaut man sich heute den Himmel an, kommt herbstliche Stimmung auf. So langsam freunde ich mich damit an und bekomme Suppen- und Eintopfhunger. Gerne mit Möhren oder auch Kürbis. Vor allem Letzterer muss nicht immer salzig sein. Er füllt sich auch im Mürbeteigbett mit Sahnedecke äußerst wohl.




Ich fühle mich heute mit Decke auch besonders wohl und mache nun - gesättigt von einem ausgedehnten Frühstück mit Besuch - ein Mittagsschläfchen. Das hab ich lang nicht mehr gemacht. Was ihr gemacht habt, verrät das neue Sonntagssüß-Board!

Freitag, 9. September 2011

DER SCHWERE KARTON

Nach einem verdienten Feierabend, hatte ich den R. am Telefon. Ob ich ihn nicht von der Arbeit abholen könne, er hätte auch einen großen Karton zu tragen und der sei so schwer... 

Da stand er dann an der Bushaltestelle mit einer feinen weißen Box, die direkt Süß-Vermutungen aufkommen ließ. Ein schöner Anblick :) Und siehe da, so herrliche Törtchen - oder Patekes wie der Flame sagt - kann man sich kaum in Gedanken ausmalen und die einzelnen Schichten sind nahezu perfekt aufeinander abgestimmt. Ich ziehe den Hut vor so viel Handwerkskunst und lasse es mir schmecken!



Ich bin gespannt, was ihr euch am Sonntag schmecken lasst. Gesammelt wird das Sonntagssüß diesmal von und bei Katrin!

Sonntag, 4. September 2011

MANDEL-PISTAZIE-ZITRONE

Aus Mandeln und Eiweiß kann man nicht nur Macarons machen. Sondern auch wunderbar knusprig weiche Amaretti. Ein wenig grün getönt durch Pistazienpaste und Zitronenschale. Jedoch gilt auch hier: wird die Mischung zu lange gerührt, wirds zu flüssig und ehemals kleine flache Halbkugeln werden zu großen Talern. Schmeckt trotzdem gut und für den ersten Versuch kann man gar nicht meckern. 


Über den gestrigen Sommertag kann man auch nicht meckern. Eine sehr spontane Möglichkeit für einen Flohmarktstandplatz sorgte dafür, dass das lange vor mir her geschobene Projekt "Kleiderschrankausmisten" in ein paar Stunden erledigt war. Jetzt ist wieder reichlich Platz, es war unheimlich warm, trotz Sonnencreme hab ich mich verbrannt aber die Einnahmen haben das neben zwei lieben Standnachbarinnen und dem Verkaufsschlager "eisgekühlter selbstgemachter Eistee" von J. wieder wettgemacht!

Abends fand dann noch ein sehr schönes Wiedersehen und Kennenlernen unter freiem Himmel statt, so dass mir heute der Regen gar nichts ausgemacht hat und ich schön gemütlich drinnen geblieben bin. Es gab da eigentlich noch so ein Schreibtischaufräumprojekt ;)

Aber sprechen wir lieber wieder von den schönen Dingen. Eure süßen Projekte sammelt und pinnt diesmal Nina.

Donnerstag, 1. September 2011

HONIG

Das Licht ist wieder honigfarben, die Temperaturen auch. Demnach steigen proportional die Laune und der Appetit auf Spätsommerspeisen. 

Ich finde Honig passt zu süß und salzig. Oft gut zu sauer-cremig oder knusprig-nussig. Die erste Zubereitung der Kartoffelernte darf nun auch ein wenig in Honig und Emaille-Tupfen baden, während sich die wenigen Balkontomaten noch ein wenig sonnen dürfen. Die vielen vom Acker sind leider alle der Braunfäule zum Opfer gefallen.




Das wöchentliche Gemüse gibt es auch für euch zum nachmachen:

Kartoffelsalat mit Honig-Dressing
6 Kartoffeln
2 Tomaten
1 Karotte
2 Radieschen
1 EL Körnermischung
frische Kräuter
50 ml Öl
1 TL Essig
1 TL Honig
1 TL Sojasauce
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, in Spalten schneiden und in Salzwasser gar kochen. In der Zwischenzeit Tomaten würfeln sowie Radieschen und Karotten sehr fein schneiden. Etwa 50ml Öl eurer Wahl mit je einem TL Honig, Sojasauce und Essig verquirrlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über das Gemüse geben und die klein geschnittenen Kräuter hinzugeben. Die Kerne rösten und ebenfalls hinzugeben. Zu guter Letzt die abgekühlten Kartoffeln untermischen. Ein wenig durchziehen lassen und auf den Spätsommer anstoßen!