Sonntag, 17. Februar 2013

VERZICHT

Viele nutzen die Fastenzeit um zu verzichten. Auf schlechte Gewohnheiten, Süßes oder unnötigen Konsum. Im Büro bleibt das Bonbonglas bis Ostern leer. Also schließe ich mich einfach an, auch ohne religiöse Gründe. Kein Süß unter der Woche (das Wochenende bleibt genussvoll und süß), auch kein Fleisch. Und ansonsten auch kein kulinarischer Quatsch. Zusätzlich kein Raum für Ängste, schlechte Gedanken oder Trübsal. Der Mann mit dunklem Umhang, der gerade gemeinsam mit seinem besten Grippe-Kumpel durch die Lande zieht und schippchenweise Unmut, Unbehagen und Unzufriedenheit streut, kann getrost das Weite suchen. Ich machs mir schön. Mit Wachsblumen und Postkastenfreuden.



Doro versendet nicht nur handgeschriebene Lieblingsbriefe sondern nähte auch überraschend und eifrig wunderschöne Wende-Untersetzer aus heute schmidt Textil. Katrin schickte köstlich selbstgemachte Müsliriegel zu der neuen Gartenlektüre, die sich bereits nach ersten Seiten als Text- und Wissensschatz entpuppt. Und die zu Doros Farbschmema passende schöne Schwalbenkarte von Held&Lykke. So schließt sich der Kreis. Danke Danke.


Und ihr? Verzicht oder Genuss? Die, die es wirklich ernst meinen, können sich mal in Katharinas zuckerfrei-Projekt einlesen; sehr informativ und auch ganz schön konsequent. Und bei Fee las ich heute, dass Lina die Zeit nutzt und täglich etwas Unangenehmes oder Vorsichhergeschobenes tut. Das finde ich sehr nachahmenswert. Nachahmenswert auch dieses Gefühl und Verständnis für alle, die das gerade ausgiebig tun!


Kommentare:

  1. Oooch, ich mag gar nicht ganz verzichten (ich trinke JEDEN Tag eine Cola aus der Dose)... lieber bewusst gönnen. Wünsche Dir natürlich trotzdem viel Erfolg beim Durchhalten!

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    1. Ich sehe es wie Tine.
      Ich möchte nicht auf ein Stückchen Schokolade zum nachmittaglichen Kaffee verzichten. Diese besteht aus Milch. Da mache ich eine Ausnahme, denn sonst kaufe ich keine tierischen Produkte. Konsumiere sie jedoch, wenn ich weiß, woher sie stammen. Ich bin froh, dass mein Lieblingscafé Frischmilch verwendet, die von einem Biohof um die Ecke stammt.
      Liebe Grüße, Marleen

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    2. ihr lieben, ich finde zwanghaftes undglücklich machendes verzichen auch doof. aber den verstand schärfe ich gerade gern für das das bewusste genießen und das weniger ist mehr. und das ist ein gewinn :)

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    3. das unterschreibe ich auch, Julie!

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  2. bei mir auch
    bis ostern nix süsses und kein fleisch, alkoholisches trink ich sowieso sehr selten
    es sei denn ich bin wo eingeladen und da gibt´s sowas (also süss und fleisch)
    zweimal hab ich es schon durchgehalten
    und man fühlt sich so gut danach
    manchmal mach ich das auch für zwei wochen unter dem jahr, einfach so
    man wird ziemlich frei - finde ich
    ___
    hab es gut, ich halte mir dir durch :) ti

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    1. der morgendliche Kaffee kann auch zur erzwungenen Routine werden. Es tut gut, zwischenzeitlich Stop zu rufen und zu horchen, ob man ihn wirklich trinken möchte.

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  3. verzicht, in mich schauen, einfachheit entdecken, um dann wieder neu auf den geschmack zu kommen.
    süß ist kein problem, ich esse sehr selten was süßes und es fällt mir nicht schwer, ohne fleisch finde ich auch nicht schwer, aber ohne kaffee und die leckeren kleinen abendsnacks, wie selbstgebackener knäckebrot mit frischer kräuterbutter wird schon schwierig.
    gewohnheiten eben. liebe grüße, éva

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    1. Selbstgebackenes Knäckebrot - das hört sich sehr köstlich an.Hast du ein erprobtes Rezept?

      LG Margarete

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    2. ach éva, es gibt gewohnheiten, die sollte man gar nichtb ändern ;)

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  4. habs auch gerade beschlossen: kein süss und keine kartoffelchips. das war einfach zu viel in letzter zeit.
    freue mich hier in dieser feinen umgebung eine meiner karten wieder zu finden. liebe grüße! wiebke

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    1. wiebke, vor lauter freude über die zeilen hab ich gar nicht genau auf das oben links geschaut. wie schön!

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  5. Die Idee von Lina fand ich auch sehr ansprechend. Die einzige Art und Weise, die für mich in Frage kommt. Vielleicht mache ich das nächstes Jahr auch mal :)! Oder einfach so. Denn mit religiösen Gründen hat das ja ohnehin nichts zu tun. Gegen den grauen Mann schicke ich dir eine Runde Sophie Marceau von Prag: http://www.youtube.com/watch?v=Z5YpFLiYPRk. Das hat zumindest mir heute schon gegen das Grau geholfen :)!

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  6. ich mag nicht verzichten müssen. das muss ich gesundheitsbedingt eh schon so oft, da freu ich mich lieber mal, wenn ich mir was gönnen darf!
    freut mich sehr, dass die post schön angekommen ist :)

    viele grüße!

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  7. Ein guter Vorsatz. Und das Thema treibt mich auch gerade um. Ich bin an Bord. Mit Erinner-mich am Monitor zum Immerwiederdrandenken. Verzichten will ich auf unnötigen Kosum und Süß. Das Unbedachte und Maßlose war zuviel. Weniger soll mehr sein.

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  8. Noch weniger Fleisch als sonst, keine "Industriesüßigkeiten" ( aber ein Stück selbstgebackenen Kuchen schon ), wenig Kaffee ( mehr Wasser und Kräutertee ) und öfter das Jetzt genießen als über Sonstiges sich den Kopf zerbrechen:Das ist mein Plan.

    Liebe Grüße

    Margarete

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    1. ein guter Plan und genau, selbstgebacken ist erlaubt, auch hier an Sa und So.

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  9. "Kein Raum für Ängste und schlechte Gedanken.."
    Ein so guter Verzicht.

    Ich verzichte seit einem halben Jahr auf Kaffee. Mir geht es so viel besser damit,so dass es eigentlich ein schöner Verzicht ist ;)
    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Marie, das würde mir so so so schwer fallen!

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  10. wunderschöne zuckerstücke. was sind das für welche?

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    1. die sind aus italien, von leone. ich wurde bei manufactum fündig :)

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  11. Ich finde dass was du über Ängste gesagt hast... Darauf möchte ich gerne verzichten. Schlechte Gedanken schaden manchmal mehr als ein Stück Kuchen. Jedoch verzichte ich im Moment auf Grund meiner Gewichtsreduzierung weitestgehend drauf. Selbst der Zucker im Kaffee fehlt nicht B-) Ich wünsche dir viel Glück beim Durchhalten.
    Viele Liebe Grüße
    Jo

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    1. Jo, dir auch und schlechte Gedanken schaden tatsächlich mehr und führen auch meist zu unbewusstem süßhunger. alles gute!

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  12. Seit ich 17 bin verzichte ich jedes Frühjahr 6 Wochen auf Zucker. Zusätzlich auf Knabbereien jeglicher Art. Das Versichten tut einfach gut. Dem Körper und auch dem Gefühl. Nach der Zeit der Entbehrung schmeckt die Marmelade wieder viel fruchtiger...

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    1. ja, das stimmt. das bewusste schmecken ist dann ein großes genussfest!

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  13. mein "fasten" ist unfreiwillig, drei diäten kollidieren, 13 lebensmittel sind gerade noch über und da um verspeist zu werden.
    aber erstaunlich was man sich abgewöhnen kann, was man ganz offensichtlich nicht braucht.
    hungern sollten wir aber alle nicht:) nur das zuviel liegen lassen...

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    1. du gute. das stimmt. gewohnheit bringt da vieles. und bei 13 braucht man sicher auch ein wenig kulinarische kreativität, da mach ich mir bei dir aber keine sorgen :)

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  14. Hallo,

    ab und an verzicht zu üben schärft die Sinne und den Körper. Das sollte ich auch mal wieder versuchen.

    Tolle Anregung

    LG wünscht Frau Bunt kocht

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    1. na dann Frau Bunt, auf ein gelungenes Schärfen!

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  15. meine kindheit verbrachte ich in einem kleinen dorf in bayern, fastenzeit war gesetzt, wurde nie in frage gestellt. der verzicht war hart, fernsehen & süßigkeiten dazu vermehrter kirchengang mit kreuzzug etc. ich bin geprägt und gestempelt, aber ich kann den verzicht empfehlen. er bereichert, er macht glücklich. momentan hält mich die "nervennahrung" über wasser, ein verzicht nicht denkbar. habe mir aber fest vorgenommen die karwoche mit den mädels mit verzicht zu bereichern

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  16. Ohhh, das ist ein guter Kompromiss. Das könnte auch ich schaffen :) Und dieses Büchlein muss auch auf meinen Lesestapel!

    Hab einen guten Tag, liebe Julie.


    Ganz liebe Grüße
    von inga

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Ich freue mich über eure Worte!