Montag, 21. Januar 2013

ERLERNTES

Dank euch habe ich nun drei feine Orangenkuchenrezepte, die alle in nächster Zeit in die Kastenform fließen werden, ich bin schon so gespannt. Schön, dass es so herrlich ehrliche Hilfsbereitschaft gibt. Das macht wirklich warm ums Herz, neben vielen anderen kleinen Worten, Taten, Dingen, Momenten und Menschen, die mir derzeit besonders nah gehen.
Der Januar schmiegt sich bisher wohlig und besänftigend um den Alltag. Mehr Platz und Zeit für ein schönes Winter A-Z. Andere und Anderes, Amüsieren, Ansporn, Zuversicht, Zelebrieren und Zitronencheesecake. WIe das Auskosten eines langsamen Sonntags. Passend dazu kleine feine weiße Flöckchen und das Debütalbum der Villagers.

Neu im Haus, ein Glas mit Sauerteig. So viel gelernt und notiert von meiner lieben Freundin Lisa, die ihr Herz weit weg von hier an einen Mann verlor, mit dem sie die Liebe für köstliches selbstgebackenes Brot teilt. Davon erzählen die Beiden auch in ihrem Blog.
Die Küche war gefüllt mit einem geheimnisvollen Zauber, wir wurden in Zutatenformeln sowie Knet- und Falttechniken eingeweiht, teilten Geduld und Spannung vor dem Ofenfenster und genossen den erwartungsvollen ersten Bissen. Das Resultat: ein Blech mit aromatischer Focaccia und für den nächsten Tag ein Walnussbrot, stolze vier Pfund. Wir ebenso stolz. Mächtig stolz.



Mal sehen, ob wir das auch ohne Lisa hinbekommen.
Und Marmeladenfreundschaften braucht der Mensch. Köstliches Zwetschgenholunderrot von Susanne und für die andere Scheibe 2:1 gerührte rotgoldene Quitte von Katja. Ein Stullenherz für euch!

Donnerstag, 10. Januar 2013

ORANGENKASTEN

Plötzlich hatte ich Appetit. Auf eine dicke Scheibe Orangenkuchen aus dem Kasten. Mit Glasur und feinen Schalenstückchen. So wie einst beim stärkenden patagonischen Frühstück vor einer wunderbar einsamen Bergwanderung.
Fluffig und samtig sollte er werden, mit kandierten Kumquatscheiben. Das Ergebnis war leider nicht wie erwartet, sondern fest, eher fettig und nicht nach großem Aufbruch rufend. So ist das manchmal, auch wenn das Äußere anderes verspricht. Festhalten wollte ich ihn trotzdem. Auch, um mich daran zu erinnern, weiter zu machen. Bis das Ergebnis zufrieden stimmt. Festgehalten wird auch der Vorsatz, dem Kastenkuchen an sich wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Die in Läuterzucker (1:1 Zucker und Wasser) weich gekochten schmackhaften Mini-Scheiben sind dafür ein guter Anfang!



Habt ihr ihn schon gefunden, den perfekten Teig für gepresste und geriebene Orangen?

Dienstag, 8. Januar 2013

JAHRESWECHSEL

Weihnachtsfeierlich wurde er eingeleitet, der Ausklang der Zwölf. Unterwegs, bei den Lieben, heiter und ernsthaft, köstlich und wohltuend. Vom Süden in den Norden reisen, köstliche selbstgemachte Jiaozi in ebenso selbstgerührte süßsaure Sauce tunken, Raketen hinterschauen und gedanklich Wünsche darin mitschicken. Ich mag symbolische Anfänge, auch wenn sie Humbug sind.
Zusammensein, Freundschaften schätzen, Streifzüge durch die Stadt. Dem Regen trotzen und köstlich gelbe Zitronenschnitten, dunkle Grissini und Ragout aus dem gelungenen Smitten Kitchen Cookbook zaubern. Ein Jahr älter werden und das gebührend feiern. Mit Hütchen und einer dicken Karamellschicht mit Salzstreuseln in der Schokotarte.



Statt lange zurückzublicken, schaue ich noch lieber nach vorne. 2012 war prima und echt, 2013 wird es hoffentlich auch. Das wünsche ich euch ebenfalls!