Donnerstag, 29. Mai 2014

HOLUNDERGLÄSER

Bevor es mit der nächsten Tasse Tee weiter geht, wird noch schnell der Holunder eingefangen. In diesem Jahr fehlt mir die Sirupgeduld, aber das Geleerühren nehme ich gerne wieder auf. Sehr gerne sogar. Die ersten duftenden goldenen Gläser stehen im Schrank!


Holunderblütengelee 
(für 3 Gläser à 250 ml)

10-15 Holunderblütendolden
500 ml Wasser
300 ml klarer Apfel- oder Quittensaft
1 Biozitrone
400 g Gelierzucker 2:1

Die Dolden ausschütteln und mit dem Wasser und dem Apfelsaft in eine Schüssel geben. Die Schale der Zitrone abreiben, die Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Die andere Hälfte bis zum nächsten Tag aufheben. Saft und Schale unter die Holundermischung rühren. Die Schüssel abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am Folgetag die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder Passiertuch in einen großen Topf abgießen und gut ausdrücken. Den Zucker unterrühren, die aufgehobene Zitronenhälfte auspressen und ebenfalls dazu geben.

Drei Marmeladengläser (je 250 ml) sterilisieren und bereit stellen. Die Geleeflüssigkeit aufkochen lassen und unter Rühren etwa 5 Minuten sprudelnd kochen. Sofort die Gläser randvoll füllen und fest verschrauben.

Auch gut: Juliane aromatisiert ihr Gelee zusätzlich noch mit Orangensaft und -schale, Susanne nimmt Birnensaft als Basis und Nina macht ein wenig Schwips rein. 

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Und bei euch? Sind die ersten Marmeladengläser schon gefüllt?

Kommentare:

  1. Die Marmeladegläser sind bei mir eigentlich das ganze Jahr über gefüllt aber die Beerensaison habe ich einkochtechnisch auch schon eingeleitet.
    Jetzt hast du mir aber Lust auf Holunder gemacht! Sehr interessant, denn ich habe noch nie Holunder verarbeitet. Jetzt muss ich gleich mal schauen, wo ich hier in der Umgebung welchen herbekomme.

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  2. oh, das muss ich auch machen... birne und sekt klingt nach sprudelnder freude:)
    wird versucht!

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  3. holunder schaffe ich dieses jahr leider wieder nicht
    ich hoffe so sehr im nächsten
    weil ich liebe diesen pflanze, ihren duft, ihre zerbrechlichkeit und natürlich ihren geschmack

    dafür mache ich morgen die klassische erdbeere mit meiner mama : )

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Ich freue mich über eure Worte!