Montag, 16. Februar 2015

ÜBERLEGUNGEN

Vor fünf Jahren fragte ich mich, wie das eigentlich funktioniert mit dem bloggen. Ich wollte es verstehen und ausprobieren, technisch und inhaltlich. Ich fing mit einem tumblr an und wechselte einige Monate später die Plattform. Auch diese ist nicht für immer gesetzt, aber das ist ja das Spannende daran.
Das Kulinarische wurde nach und nach mein roter Faden. Essen und Trinken muss man schließlich jeden Tag, man kann so einige Gedanken in Gerichte und Küchenexperimente packen, sich dem Thema aus vielen spannenden Perspektiven nähern und wenn man selbst nicht gerne im Vordergrund steht, doch eine ganze Menge sagen. Mir hat das bisher immer viel Spaß gemacht. Schreiben, Fotografieren, Ausprobieren, Verkosten und Austauschen. Viele geteilte Gedanken und Worte mit so unheimlich bereichernden und verstreuten Personen, so wertvoll!


Ich mag den Begriff Foodblogger nicht besonders und auch mit so mancher Entwicklung in diesem Bereich kann ich mich schwer identifizieren, möchte auch gar nicht in diese Kategorie fallen und vermehrt über gesponserte Küchenhelfer schreiben. Ich möchte mir das persönlichere Publizieren aus dem Bauch heraus bewahren, ohne starre Rubriken, Zeiten und Themenblöcke.
Ich denke in letzter Zeit viel darüber nach, wie ich diesen Ort fülle, ohne mich zu verbiegen und wie ich das kulinarische Experimentierfeld erweitern und ergänzen kann. Ich suche noch nach dem richtigen Weg. Für so Manches auch noch nach den richtigen Worten.

Als kleinen Anfang habe ich das Lachsrosa gegen ein Blaugrau getauscht, das passt eh viel besser. Ich werde einfach ein wenig Ausprobieren in nächster Zeit, manchmal sagt eine kurze Notiz viel mehr. Und so kann dieser Ort auch langsam aus dem Winterschlaf erwachen finde ich.

Kommentare:

  1. So oder so. Oder so. Das wird sich entwickeln und finden. Und sich richtig anfühlen. Blaugrau gefällt mir. Ich bleibe. Und schaue mit, was passiert...

    AntwortenLöschen
  2. wunderbare worte... und ein schönes blaugrau.

    erst gestern mit einer bloggerin über den zunehmenden sponsoringwahn gesprochen... schön, wenn sich weiterhin orte mit ehrlichen worten und eigene themen finden.

    und ja, gutes essen sollte immer einen platz finden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ich will zumindest versuchen, ein ehrlicher Ort zu bleiben und habe das Gefühl, dass man sich immer mehr abgrenzen muss und ohne gutes Essen geht es nun wirklich nicht :)

      Löschen
  3. Das Blaugrau ist schon mal ein guter Anfang, ich bin gespannt auf mehr!

    AntwortenLöschen
  4. gute farbe, gute worte!

    was immer die zeit und das leben so bringt - ich freu mich drauf!

    einfach du!

    AntwortenLöschen
  5. Das Bloggen habe ich immer als Fenster in die eigene Welt verstanden - wie weit das Fenster geöffnet wird, welcher Blickwinkel erlaubt, wieviel Belichtung gestattet wird... nach Stimmung, nach Vermögen, nach Beschäftigung. Und ja, als lebenserhaltende Maßnahme muß wohl gegessen werden. Aber es ist schon so, als gäbs auf einmal mehr und mehr die in Räume leben, deren Wände Werbeplakate zieren. Und was eben noch privat war, ist nun beides, eben auch öffentlich. Chacun à son goût. Ich schätze Heimeligkeit. Auch bei Blogbesuchen. Wo mich nun bei dir ein *Blaugrau* empfängt. Schön so, wird wohl Nina meinen ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, es ist manchmal gar nicht so einfach, die Tür genau so weit zu öffnen, dass man sich gut damit fühlt und dass der Blick nicht verzerrt wird. Und ich gebe zu, auch gerne Persönliches zu lesen und nicht nur die Werbeplakate. Ich möchte heimelig bleiben und bewahre mir den kleinen Luxus, diesen Ort gar nicht ausschlachten zu müssen!

      Löschen
    2. ja, das meint sie ... obwohl sie den weg gerade selber nicht kennt ;)

      so wie es ist, ist es gut, julie.
      so wie du bist, bist du gut, julie.
      mehr als das!

      :)

      Löschen
  6. slow motion - im leben und beim bloggen fein. das blaugrau beruhigt. und sich nicht verbiegen - schön find ich das.
    lieben gruß
    dania

    AntwortenLöschen
  7. ich mag blaugrau.
    und ich mag veränderungen und das individuell sein.
    das - nicht in schubladen passen.
    das ganz eigen sein.
    und ich mag deinen blog!
    alles daran!

    AntwortenLöschen
  8. finde ich gut,
    alles,
    freue mich auf dein erwachen,
    blau grau ist himmlisch,
    worte finden nicht immer einfach,
    aber du bist wie immer sehr gut darin...

    AntwortenLöschen
  9. dein Kommentar gestern bei Indre hat mich sehr gefreut. ich war schon oft hier, und das neue gesicht gefällt mir. ich mag deine bildsprache. ich erkenne so viel wieder, was mir wichtig ist, auch wenn es nichts mit Essen zu tun hat. das braucht es auch nicht. ich freu mich auf mehr von dir. liebe grüße, annett

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Annett, das macht mich fröhlich und ich kann nur zurück geben, dass ich mich sehr über deinen neuen besonderen und fenfühligen Ort freue!

      Löschen
  10. ich bin gespannt, denn Veränderung und Neues braucht es auch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht ist es am Ende ja gar nicht die riesengroße Veränderung, aber einfach wieder das Loslegen und Loslösen und miteinander teilen. Wir werden sehen...

      Löschen

Ich freue mich über eure Worte!