Donnerstag, 24. Dezember 2015

FROHES FEST


Habt fröhlichfriedlichfestliche Weihnachtstage. Habt es gut. Habt es gemütlich. Habt es leuchtend. Habt es köstlich. Habt es vor allem einfach warm ums Herz!

Dienstag, 22. Dezember 2015

WO(ANDERS) IN HAMBURG

Ein paar Tage nach Hamburg reisen. Einfach so. Mal wieder was und wen anderes sehen. Es ist noch gar nicht lange her, da reichte kleines Gepäck. Darin befand sich auch ein gutes Buch für die Zugfahrt. Im Notizbuch ein paar gesammelte Adressen, von schönen Cafés, Läden, Austellungen und sonstigen besuchenswerten Orten. Ein Bett bei Freunden oder in einem netten Bed & Breakfast. Und bei Ankunft am Bahnhof unserem kleinen Ritual folgend den Reiseappetit im Mutterland stillen. Das Tagesprogramm wurde lediglich dem Wetter angepasst. Raus vor die Tür, bekannte und unbekannte Ecken erkunden. Freunde wiedersehen. Noch einen guten Kaffee trinken. Ohne lang zu überlegen noch ins Programmkino gehen. Oder auf ein Konzert. Oder mal wieder bei Herrn Saliba vorbeischauen. Ein paar Tage ausreißen, statt im altbekannten Umfeld auf der Stelle zu treten und mit neuen Ideen und Vorhaben wieder nach Hause kommen.

Gleicher Plan, andere Umsetzung. So ist das nun mit einem kleinen Menschen. Viel Gepäck. Es macht keinen Unterschied ob für ein paar Tage oder mehrere Wochen. Es muss einiges mit - auch wenn nur das Nötigste mitkommt. Wir fliegen. Premiere für uns Drei. Ich bin abgelenkt, meine Furcht hat gar keine Chance. Ich schaue hinunter und finde es schön.
Wir kommen in einer Wohnung unter. Von einer kleinen Familie, die auf Reisen ist. Und freuen uns vor allem über die gute Lage, eine Espressomaschine, ein Babybett und ein Wohnzimmer. Ich mag es, wenn man in anderen Wänden schnell heimisch wird. Großstadtleben heißt auch noch schnell abends drei Drogerien aufzusuchen, bis man alles für die Babyversorgung zusammen hat, weil immer irgendwas gerade ausverkauft ist.
Das Programm ähnlich wie Zuhause. Trotzdem erholsamer, da all die Dinge, die sich stapeln, weil sie vernachlässigt oder verschoben wurden, einfach nicht mitgekommen sind. Aus den Augen aus dem Sinn. Nur die Müdigkeit hat sich statt des Buchs ins Handgepäck geschlichen und begleitet uns wie gewohnt. Also sitzen wir abends zufrieden seufzend vor köstlichem vietnamesischem Essen und holen den vorvorletzten Tatort nach. Und haben es gut. Die Freundin, die wir viel zu lange nicht gesehen haben, sehen wir nicht abends in einer Bar, sie kommt uns besuchen. Ein erstes echtes Kennenlernen mit Frau Sieben und dem kleinen Juno. Gemeinsam essen und spazieren. So ein netter Nachmittag!
Die Tage verfliegen, wir genießen die Wohnung, die Gegend, wir erkunden, machen Kaffeepause und zeigen dem Jungen die vielen Weihnachtslichter und noch mehr Freunde. Wir verpassen das Photoautomatenbild, das große Aquarium, sehen keine Ausstellung, kaufen keine Mitbringsel und haben eh nur wenige der schönen kleinen Läden von innen gesehen. Es fühlt sicher aber nicht wirklich nach Verpassen an. Es zwickt manchmal kurz, weil es anders ist und eine ganze Weile noch so sein wird. Aber es zwickt auch im schönen Sinne. Denn es spricht nichts gegen das Woanders sein. Gegen eine kurze gemeinsame Auszeit - einfach so. Daran hat sich nichts geändert.

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Und was ist bei dir gerade anders?

Dienstag, 8. Dezember 2015

MOMENTAUFNAHME

 

Advent, Advent. Bisher verregnet oder sonnig. Die ersten Sterne hängen, die Tannenzweig-Girlande stürzt immer wieder zu Boden. Ach noch ein bisschen Schnee wäre schön.
Gemischte Stimmung beim Blick auf den Kalender - was, schon wieder Dezember? So schnell? Wie finde ich das? Was wollte ich noch tun? Wie werden die letzten Jahreswochen warm und wohlig und wo finde ich wieder einen schönen illustrierten Küchenkalender?
Plätzchenbacken habe ich für dieses Jahr gestrichen. Und jetzt, in einem ruhigen Moment mit einem guten Kaffee, fehlt mir plötzlich die gefüllte Dose.
Dieses Jahr wird noch reduzierter gewünscht, geschenkt und gekauft - wird es mir fehlen, das Geschenke auspacken? Viele Fragen. Wie holt man Weihnachten in die Wohnung, wenn man sich nicht in den städtischen Trubel stürzen kann und will? Wie zeigt man dem kleinen Jungen diese Zeit? Woran kann ich mich aus meiner Kindheit erinnern? Welche neuen Rituale werden etabliert? Viele erste Male warten auf uns. Auf euch wartet hoffentlich eine gemütliche, vorfreudige und festliche Vorweihnachtszeit - genießt den Zauber!
Ich widme mich unterdessen weiter dem Mutigsein und nutze die Adventszeit um die ein oder andere Angsthasigkeit abzulegen. Statt Türchen jeden Tag ein Schrittchen...

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Ach und die schönsten Plätzchen gibt es dieses Jahr bei Photisserie!