Montag, 18. April 2016

ENERGIEBAUKASTEN

Es gibt Tage, da muss ein bisschen Extra-Energie her. Sie darf gesund sein, aber ruhig auch irgendwie belohnend schmecken. Ein bisschen wie Teiglöffel ablecken. Ich brauche kleine Happen, die ich im Mund verschwinden lassen kann, ohne dass der kleine Junge sie direkt entdeckt. Und er ist ein guter Beobachter.
Die Eigenschaften der verschiedenen Zutaten ergänzen sich zu einer klebrigen schnittfesten oder rollbaren Masse. Legt man einmal los, kommt die Lust am Geschmackstüfteln von ganz allein. Dankbare Abnehmer gibt es auch, vor allem Lernende, frischgebackene Eltern oder Reisende.


Hier der kleine Energiebaukasten - und wie das bei der Wissenschaft so ist, es darf experimentiert und angepasst werden, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist!
  • Die Grundmasse muss klebrig sein. Prima sind also Medjool-Datteln, getrocknete Aprikosen oder Pflaumen. Oder Feigen oder oder. Ruhig zwei Hände voll.
  • Dann eine Hand voll Nuss. Manche nehmen auch noch die zweite Hand. Eine Sorte oder nach Belieben gemischt. Statt Nuss kann man sich aber auch an Kernen versuchen, wie z.B. kurz geröstete Kürbis- oder Sonnenblumenkerne.
  • Dann kommen die Aromen: eine gute Prise Salz ist Pflicht, gern auch in Flockenform. Was dann noch hineinrieseln darf ist wieder dem Geschmack und dem Vorrat zu verdanken. Von Anis bis Zitrusschale. Alles erlaubt.
  • Und für ein wenig optionale Extravaganz: ein wenig Extrafett. In Form von Nussmus oder Kokosöl. Muss aber nicht! Oder Extraknusper: Flakes, gerösteter Mohn oder Sesam oder Amaranth.
  • Und für gutes Aussehen: Kakaopulver oder Kokosflocken und/oder andere Sprenkel für die Masse oder die finale Wälzung. Hier darf man als Maß beherzt den Esslöffel einsetzen. Manchmal sogar doppelt.

Ein Blitzhacker oder eine Moulinette mit ausreichend Kraft übernehmen dann schon die meiste Arbeit. Fein hacken und grob mischen. Dann übernehmen die Hände, so dass alles gut zusammenhält. Nun sollte die finale Form feststehen. Wer schneiden will, formt einen flachen Block, wer rollen will macht eher eine große Kugel. Nach einer Kühlpause, etwa eine halbe Stunde, kann dann die Masse in Häppchenform gebracht und gewälzt oder nicht gewälzt aber auf jeden Fall luftdicht und eher kühl verpackt werden.

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Das Fräulein Text hat die Erdnussvariante bereits perfektioniert und Frau Gold legt uns ihre Kokosminis ans Herz.

Kommentare:

  1. ohjaohja, sehr richtig gesagt. alles. :-)
    liebe grüße*

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    1. schön :) Ich grüße herzlich zurück!

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    2. hmmm, sehr gut! Werde ich auch probieren. Hoffentlich halten sie 14 Tage im Kühlschrank, bei der Menge.
      Danke für die Idee und LG
      Lesley

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    3. Hallo Lesley, bei mir hält die Menge nur ein paar Tage, ich bringe die Energiehappen auch gerne jemandem mit, wenn ich verabredet bin und so sind sie oft echt schnell aufgegessen :) Viel Spaß beim Ausprobieren!

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  2. Genau das Richtige für mich gerade, ich hoffe ich finde bald einmal Zeit dafür, denn Energie ist dringend notwendig! : )

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  3. das klingt so fein — nach solcher energie in eckenform wär mir jetzt gerade zumute, die lider schon wieder recht schwer ...

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Ich freue mich über eure Worte!